Schweißgebadet stand der Pupser neben der Wand und stützte sich mit einem Arm ab, so schwach war er. Er hatte im wahrsten Sinne des Wortes all seine Energie hinausgedonnert. So gewaltig war sein Toilettenbesuch gewesen...
Aber es war ein notwendiges Übel. Die Windelkanonen mussten gefüllt werden. Und damit das funktionierte, musste etwas da sein, um sie zu füllen. Darum hatte jeder Windelpupser eine Suppenkelle mit Abführmittel am Tag zu nehmen. Das ganze war in Schichten eingeteilt. Es gab die Morgenschicht, die morgens das Abführmittel nahm, die Mittagsschicht und die Abendschicht. Angeblich sollte es noch eine Nachtschicht geben, in der alle steckten, die besonders flüssige Ladungen absonderten, aber der Pupser bezweifelte es.
Er spürte langsam, wie wieder Kraft durch seine Arme und Beine floss also machte er sich an die nächste Aufgabe.
Im Raum lagen zwanzig Pakete mit Windeln. Er riss sie alle auf und legte die Windeln in drei Reihen auf den Boden. Dann ging er wieder ins Bad und holte den Auffangbehälter unter der Toilette hervor. Es kostete ihn einige Kraft, aber er schaffte es, ihn in die Haken zu hängen, die neben den aufgereihten Windeln von der Decke hingen.
Dann drückte er einen Schalter woraufhin der Behälter leicht gekippt und langsam über die Windeln gefahren wurde. Als die breiige Masse fertig ausgeschüttet und die Windeln gefüllt waren machte er sich daran, sie nacheinander zu verschließen und in die Waffenrohre zu laden.
Es würde ein schmutziger Krieg werden.