Weihnachten war die schönste Zeit, die Peterchen kannte. Einmal im Jahr traf sich seine ganze Familie feierte und freute sich gemeinsam. Nicht so, wie im restlichen Jahr, wo immer wieder irgendwer auf irgendwen sauer war. An diesem Tag liebten sich alle. Selbst sein Opa vertrug sich mit seinem Vater.
Und dann waren da natürlich noch die Geschenke. Letztes Jahr hatte er das neueste Pokémonspiel bekommen und einen Gameboy, auf dem er es spielen konnte. Was er dieses Jahr wohl bekam? Er hatte sich Inlineskates gewünscht und ein Buch. Denn er besuchte jetzt die erste Klasse und er wollte seinen Elter zeigen, wie schnell er doch gelernt hatte zu lesen. Das Buch sollte natürlich auch von Pokémon sein. Pokémon war schließlich cool und die ganzen großen Jungs mochten es auch. Und schließlich gehörte er jetzt dazu.
Schließlich war es dann soweit. Alle saßen um den Baum versammelt und strahlten über ihre Gesichter. Sein Opa rauchte Pfeife und hatte sich genüsslich zurückgelehnt. Seine Oma trank irgendwas durchsichtiges, von dem seine Eltern ihm verboten hatten zu trinken. Sein Onkel unterhielt sich mit seiner Frau über irgendwas, dass sich "Die Pille" nannte. Peterchen vermutete es handelte sich dabei um den Mann in dieser alten Raumschiffserie, die sein Onkel so gerne sah. Und seine Eltern sahen ihn glücklich an.
"Na los, pack aus.", befahl sein Vater. Es war kein echter Befehl, es klang eher wie eine freundliche Bitte, aber Peterchen tat immer was sein Vater ihm sagte. (Außer dieses eine Mal, als er Nachts in das Zimmer seiner Eltern gegangen ist, aber daran wollte er jetzt nicht denken.)
Unterm Baum lagen vier Geschenke für ihn. Er griff sich natürlich das Größte zuerst und riss es förmlich auseinander. Es waren Inlineskates. Blaue, mit Klappverschlüssen, genau die, die er sich gewünscht hatte.
Als der Tag zu Ende war und die ganze Familie nach Hause ging hatte er dazu noch zwei Pokémonspiele und ein Pokémonbuch ausgepackt.
Es war ein schönes Fest gewesen und er freute sich, auf das im nächsten Jahr.



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