Kapitel 3 - Das Serlon System



Nachdem sich die Piloten für die Startvorbereitungen zurückgezogen hatten, suchte C'ar'dra nocheinmal eine Dienststelle des GNR auf. Hier vervollständigte er ihre Ausrüstung. Besonders das wertvolle Holocom mochte sich als nützlich erweisen. Zusammen mir Dillion verlud er die Geräte auf einen Lastendroiden und machte sich auf dem Weg zum Raumhafen. Talan erwartete sie bereits an der Ladenrampe seines Raumschiffes.
"Kommen sie herein. Es ist vielleicht nicht der Rasende Falke, aber schliesslich bin ich auch nicht Han Solo!" sagte er mit einem Grinsen.
"Und ich bin nicht Luke Skywalkerrr", antwortete C'ar'dra grinsend. "Also sollen wirrr prrrima klarrr kommen."
Zusammen verstauten sie ihr Gepäck und bezogen die spartanischen Kabinen. Das Schiff war klein, aber nicht eng. C'ar'dra verstand nicht viel von Raumschiffen, aber die "Ocean" schien in guten Zustand und ausreichend bewaffnet zu sein.
Nach einer Weile erhielten sie ihre Starterlaubnis und schlossen sich dem Chaos am Himmel über Coruscant an. Bald hatten sie den Weltraum erreicht und folgten einer sicheren Route durch die Trümmerstücke, die immer noch um den Planeten kreisten, der in den letzten Jahren zu viele Schlachten erlebt hatte. Talan wartete bis sie den Gravitationsschatten des Planeten hinter sich gelassen hatten und gab die Sprungdaten ein, die ihm Dillion, der als Copilot fungierte, ein. C'ar'dra schnallte sich auf dem dritten Platz im Cockpit an und wartete darauf, daß sich die Sterne in das Grau des Hyperraums verwandelten.
"So, daß war es. Das Serlon System liegt vor uns", sagte Talan, als sie schließlich in die Lichtgeschwindigkeit gesprungen waren. "Wir müssen in zwei Stunden eine Kurskorrektur vornehmen, weil ich vorsichtshalber einen leicht geänderten Sprungvektor gewählt habe, aber ansonsten sind wir auf dem Weg."
"Wie lange werrrden wirrr unterrrwegs sein?"
"Sicher ein paar Tage."
"Hast du einen Holotisch?" fragte Dillion hoffnungsvoll. Alles erschien ihm besser, als Sabbacc mit dem Jedi.
"Natürlich", antwortete Talon mit einem wissenden Lächeln.
Also verbrachten sie den ereignislosen Flug mit Dejarik und anderen Holospielen. Erst kurz vor dem Rücksturz aus dem Hyperaum fanden sie sich wieder im Cockpit ein. Der Timer am Navcom sprang auf Null, und die Schlieren vor der Sichtluke schrumpften wieder zu Sternen zusammen.
Vor ihnen, in einiger Entfernung, hing die Sonne des Serlon Systems. Ein kleiner, gelblicher Punkt. Serlon III bildete vom Rand des Systems aus gesehen eine kleine, grüne Kugel, die jedoch rasch näher kam. Noch bevor sie Einzelheiten ausmachen konnten, meldete sich eine barsche Stimme über das Com. Talan verhandelte mit der Raumkontrolle und schließlich bekamen sie einen Landeplatz zugewiesen.
Während sie sich dem Planeten näherten, konnten sie einen Blick auf die Bewegungen im Orbit werfen. Hauptsächlich waren kleine Frachter unterwegs. C'ar'dra zählte etwa ein Dutzend leichte Frachter und drei Bulk Transporter. Einmal sahen sie eine geschlossene Formation von vier TIE Jägern vorbeizischen.
Über dem Äquator umkreiste eine alte Golan I Verteidigungsplattform den Planeten. Im Näherkommen zeigte sich, daß etwa ein drittel der Station unbeleuchtet war und im dunklen lag.
Über dem Nordpol befand sich ein Gespinst von Raumdocks in einem stationären Orbit. Ein gewaltiges Schiff war hier angedockt und von winzigen Lichtpunkten umkreist. Offensichtlich handelte es sich dabei um einen der beiden alten Dreadnaugt Kreuzer. Der zweite befand sich in einer parallelen Umlaufbahn zu dem heruntergekommenen Sternzerstörer der Siegesklasse. Beide Schiffe umkreisten den kleineren der beiden Monde von Serlon III.
Talan wählte einen Kurs, der sie möglichst weit an den imperialen Einheiten vorbei führte und setzte dazu an, in die Atmosphäre einzudringen.

***

Talan steuerte auf die gewaltige Kuppelstadt zu. Als sie sich bis auf 2 Kilometer genähert hatten, konnte man deutlich den in der Kuppel integrierten Raumhafen ausmachen.
Er korrigierte den Kurs und als sie am Raumhafen ankamen aktivierte er die Repulsoren und setzte das Schiff sanft auf dem ihnen zugewiesenen Landedeck ab.
"Nun ich schlage vor wir machen uns alle kurz bereit und schauen uns dann gleich ein wenig in der Stadt um und suchen uns eine Unterkunft."
Da die anderen einverstanden zu sein schienen ging er in seine Kajüte und legte seinen Mantel sowie seinen Blastergürtel an.
Nachdem er das Blasterholster mit der Kordel an seinem rechten Bein fixiert hatte trat er wieder auf den Korridor hinaus, wo bereits die anderen warteten.
"Von mir aus kann's losgehen!"

***

V'ran und Sandol hatten bereits einen großen Teil der Strecke zu ihrem Ziel zurückgelegt, als sie endlich mit dem Einbau der Fernsteuerung und der neuen ID fertig waren. Das Schiff hieß nun "Transport queen" und gehörte Hud Gorm von Corellia ein Schmuggler den V'ran vor einigen Standard Monaten getötet hatte, als er ihm den Weg zu seiner Ware blockierte. Sandol sah ihm ausgesprochen ähnlich, weshalb er als Eigner fungieren würde und V'ran als Copilot/Partner.
Ihr jetziges Ziel war nicht Serlon sondern ein Planetensystem in der Nähe, da sie erst die Fernsteuerung austesten wollten. Das Signal für den Austritt aus dem Hyperraum piepte jetzt schon zum zweiten Mal woraufhin V'ran einen Schalter drückte und das Schiff den Hyperraum verließ.
Als die Tests abgeschlossen und einige Feineinstellungen vorgenommen worden waren gingen sie auf Kurs zum Serlon-System, das nur noch zwei Stunden entfernt lag.

***

C'ar'dra mußte ein Grinsen unterdrücken. Offenbar bestand Talans Vorstellung davon, sich bereit zu machen, darin, einen Blaster umzuschnallen. Er selbst nahm sich etwas mehr Zeit, um seinen Umweltanzug anzuziehen. Er versiegelte den Helm, und mit einem leisen Zischen aktivierte sich die Klimakontrolle. Der Anzug war schwarz und an allen kritischen Stellen mit leichten Panzerplatten verstärkt. Darüber zog C'ar'dra sich einen Poncho in Dschungelfarben, unter dem er sein Lichtschwert verbarg. Da er unbewaffnet vermutlich auffälliger wäre, als mit einer Waffe, hatte er am rechten Unterarm einen modifizierten Blaster in den Anzug eingebaut. Der Blaster mochte sich als nützlich erweisen, wenn er einen Gegner nur betäuben wollte und behinderte ihn nicht beim Einsatz seines Lichtschwertes. Schließlich schnallte er sich noch einen der unglaublich nützlichen Mulifunktionsgürtel um, wie man sie auf wilden Planeten wie Tattooine sehr oft fand. Dann trat er auf den Korridor.
"Ich bin berrreit."
Nachdem auch Dillion bereit war, verließen sie das Schiff über die Rampe. Die Stadt war eine kreisförmige Anlage, die sich aus dem Dschungel erhob. Die äußere Mauer war gut zwanzig Stockwerke hoch und wurde nach oben von einem Kraftfeld abgeschlossen. Ein ganze Reihe von Türmen durchbrach das Kraftfeld. Sie ragten teilweise weit über die Stadt auf.
Der Raumhafen befand sich auf dem Grund der Stadt, am Fuße mehrere Türme und in unmittelbarer Nähe der Zugängen zu den unterirdischen Anlagen. Einer der kleineren Türme diente als Verwaltungszentrum der Stadt. Im unteren Bereich war eine Einheit von Sturmtruppen untergebracht, während es oberhalb des Kraftfeldes einen Hangar gab, wo drei TIE Staffeln stationiert waren. Glücklicherweise lag ihr Landefeld ein gutes Stück von diesem Turm entfernt.
C'ar'dra sah sich etwas ratlos auf dem Raumhafen um.
"Nun, wohin sollen wirrr uns wenden?"

***

Als sich das Schiff sich dem Seleron System näherte fühlte sich Dillion fast als ob er nachhause kommen würde... OK, er würde dieses Drecksloch von einem System nicht als seine Heimat ansehen, aber es war halt doch eine Art "zurückkehren"!
Als Talan das Schif gelandet hatte suchte sich Dillion seine Ausrüstung zusammen, und überprüfte nochmal seine Blasterpistole. "Ok, ich bin soweit," meinte er nur zu den anderen. "Seit vorsichtig da draussen! Im vergleich hierzu ist Mos Eisly ein gemütlicher Kindergarten!!" Er machte einen Satz aus der Landerampe. "Ahh, endlich mal wieder Ordentlichen Boden unter den Füssen!! *grins* Also, Freunde: Seit vorsichtig, bis später dann. Ich schaue mal ob ich hier ein paar alte Kontakte mal aufwärmen kann, vieleicht hilft uns dass!" Mit den Worten verlies Dillion die Landebucht, um in den Relativ belebten Strassen des Raumhafens unterzutauchen!

***

Talan sah zu wie Dillion die Landebucht verlies und wandte sich dann an C'ar'dra.
"Nun ich schlage vor, wir schauen uns im Zentrum der Stadt nach einer Unterkunft um, während unser Freund seine alten Bekannten auskundschaftet..."
Er unterbrach seinen Satz, als er zwei imperiale Sturmtruppler auf sie zukommen sah. Talan seufzte: egal ob Imperium oder Republik: die Ankunft auf einem Raumhafen war immer dieselbe Routine.
"Ihre Ausweise und Frachtpapiere bitte!"
Talan griff in seine Tasche und zählte mit den Fingern die Credits ab. Wenigstens war die Loyalität der Imperialen meisst billiger zu kaufen als die ihrer republikanischen Pendants. Er zog die Credits aus der Tasche und setzte zu seinem Standardsatz in solchen Situationen an "S..."
"Sie brrrauchen unserrrre Papierrre nicht zu sehen. Es ist alles in Orrrdnung. Sie können das nächste Schiff kontrollierrren."
"Wir brauchen die Papiere nicht zu sehen. Es ist alles Ordnung. Lass' uns das nächste Schiff kontrollieren" sagte einer der Truppler zum anderen und die beiden machten sich davon. Talan steckte das Geld langsam zurück in die Tasche und sah' den Sturmtrupplern nach. Es dauerte einige Sekunden, bis er es schaffte seinen Mund zu schliessen, der vor Erstaunen immer noch weit offen stand. Er hatte zwar von dieser Fähigkeit der Jedi gehört, aber sie in Aktion zu sehen war etwas ganz anderes. Talan schüttelte den Kopf und schaute dann zu C'ar'dra der ihn nur angrinste und mit der Schulter zuckte. Talan konnte sich darauf hin ein Grinsen seinerseits nicht unterdrücken.
"Nun, was halten sie von meinem Vorschlag?" Sein Grinsen wich einem skeptischen Ausdruck als ihm ein Gedanke kam. "Und woher weiss ich eigentlich, dass es überhaupt mein eigener Vorschlag war und nicht der eines Jedi, der ihn mir mit der Macht nahegelegt hat?" Als er den verdutzten fast schon empörten Gesichtsausdruck C'ar'dra's sah bahnte sich das Grinsen wieder einen Weg auf sein Gesicht. "Ich schätze jetzt werde ich auch noch paranoid!" sagte er mit einem entschuldigenden Lächeln und hob' beschwichtigend die Hände ,"Also, wo soll's hingehen?"

***

C'ar'dra musterte Talan nachdenklich. Offenbar hat er den Mann beunruhigt. Trotz des entschuldigenden Lächelns spürte er die Verunsicherung des Mannes. Daher beeilte er sich auf ein anderes Thema zu sprechen zu kommen.
"Ich denke wirrr suchen uns zuerrrst ein Zimmerrr, dann sehen wirrr uns in derrr Stadt um. Wirrr sollten verrrsuchen, uns einen Überrrblick über die Stadt und die Verrrbindungen zu den Nachbarrrstädten zu machen. Dann sollten wirrr vielleicht verrrsuchen herrrauszufinden, ob es verrrsteckte Siedlungen im Dschungel gibt."

***

Talan hörte C'ar'dra nur mit einem Ohr zu.
Er verfluchte sich innerlich dafür dem Jedi einen so schwerwiegenden Vorwurf gemacht zu haben. Obwohl er das Gesicht des Jedi unter dem Helm nur schemenhaft ausmachen konnte hatte er das Gefühl den Jedi mit seiner Verdächtigung getroffen zu haben. Es war wohl einfach zu lange her, dass er jemandem vertraut hatte, was wohl auch daran lag', dass er lange nicht mehr mit anderen zusammengearbeitet hatte. Als Einzelgänger tat man eben gut daran nicht allzu vielen zu vertrauen. Nun, er würde wohl versuchen müssen dem Jedi zu vertrauen, wenn diese Mission glücken sollte.
Nachdem er einen Moment gebraucht hatte, um sich ins Bewusstsein zu rufen was der Jedi gerade gesagt hatte antwortete er: "Hört sich vernünftig an. Gehen wir!"
Als sie sich auf den Weg machten, um den Raumhafen in Richtung Stadtzentrum zu verlassen, erinnerte er sich an ein altes Sprichwort der Jedi, das er des öfteren gehört hatte und das er immer für ziemlich weise gehalten hatte. Nein, er würde nicht versuchen C'ar'dra zu vertrauen, entweder er tat es oder er tat es nicht. Nachdem er einen Moment nachgedacht hatte kam er zu dem Schluss, dass er dem Jedi vertrauen konnte und merkwürdigerweise fühlte er sich als wäre ihm eine Last von der Schulter genommen worden.Er schüttelte den Kopf: es war wohl wirklich zu lange her, dass er sich auf andere verlassen hatte.
"Lass das jetzt bloß nicht zur Gewohnheit werden,Tal" murmelte er fast lautlos vor sich hin und grinste als er sich ins Gedächtnis rief', dass jemandem zu vertrauen nicht hieß, dass man sich nicht weigern konnte gegen ihn Sabbacc zu spielen.

"Das sieht ganz gut aus" sagte Talan nach einer Weile und deutete auf ein Hotel, dass seine besten Jahre zwar schon hinter sich gelassen hatte, aber dennoch ganz passabel wirkte. Es überragte die angrenzenden Gebäude deutlich.
"Von dort oben sollten wir einen recht guten Ausblick auf den Untergrundzugang und das Verwaltungszentrum haben!"
C'ar'dra nickte "Das könnte sich als nützlich errrweisen."
Sie betraten das Hotel und mieteten zwei Zimmer sowie ein größeres Apartement im zweitobersten Stock. Die Zimmer waren spartanisch eingerichtet: Ein Bett, ein Schrank, ein Tisch ein Stuhl und ein Erfrischer, das nötigste eben. Auch das Apartement war nicht gerade luxuriös hatte aber zusätzlich noch ein Wohnzimmer, dass sich mit Tisch und Sofa's geradezu als Raum für Besprechungen anbot. Das große Fenster bot darüber hinaus tatsächlich einen ungehinderten Blick auf das Verwaltungszentrum und man konnte sogar noch eine Ecke des Raumhafens erkennen. Da sie ihr Gepäck noch in der Ocean hatten beschlossen sie sich später über die Verteilung der Zimmer Gedanken zu machen und gingen wieder hinaus auf die Straße.
"Nun, dann schauen wir mal was diese Stadt so zu bieten hat!"

***

Nach zwei Stunden Hyperraumflug fiel das Shuttle, das sie nun die "Transporter Queen" nannten, im Serlon System zurück in den Normalraum. Das erste was Sandol auffiel, waren die Asteroiden, die sich durch einen beträchtlichen Teil des Systems zogen. Vor sich entdeckte er aber ein breite Schneise, durch die auch der Frachterverkehr lief, wie er dem Scanner entnahm, und die direkt zu ihrem Ziel führte. Diesen Weg schlugen sie auch gleich ein.Sie flogen mit halber Geschwindigkeit an ein paar langsameren Frachtern vorbei, und sie sahen am Ausgang des Feldes auch eine Rotte Tie Fighter, die offensichtlich eine Frachtergruppe inspizierten. Auf der anderen Seite des Planeten sah er den vorderen Teil einer Dreadnought, dem Scanner konnte er weiterhin entnehmen, das eine Golan-Station, ein weiterer readnought und ein SSD irgendwo herumschwirrten.
Sandol verlies seinen Sitz und lief schnell nach hinten, um eine kleine Maschine aus der Ausrüstung von Cracken zu holen. Genauer gesagt eine Hacker-Komeinheit, die wie ein kleiner Droide an den Computer des Lambda-Shuttles angebracht wurde. Tatsächlich sollte sich diese aber in den Computer der Raumhafenbehörde einhacken. V'ran warf Sandol einen fragenden Blick zu, und er erklärte: "Dieses kleine Gerät soll uns vor einer Inspektion und den Gebühren bewaren. Während des Kom-Gesprächs fließen die Daten mit über die bertragung, und der Computer der Raumhafenbehörde markiert das Shuttle als bereits inspiziert."
"Aha, wollen wir hoffen, das es klappt."
Gleich darauf meldete sich auch eine Stimme aus dem Kom: "Hier spricht die planetare Raumhafenbehörde. Identifizieren Sie sich und nennen Sie uns den Grund ihrer Reise."
Sandol schloss schnell die Hackereinheit an und aktivierte sie, während V'ran antwortete: "Äh, hier ist die "Transporter Queen" von Hud Gorm. Wir bringen Ersatzteile für die Minenabbauschiffe des Systems." Da sie ihre ID-Daten vorher entsprechend modifiziert hatten, sollten sie den Köder schlucken.
"Warten Sie, wir überprüfen die Angaben."
Es dauerte ein paar Momente, die aber die Hackereinheit weiter nutzen konnte. Die verborgenen Datenströme unter dem Komsignal schienen aber nicht entdeckt worden zu sein, den auf einmal blinkten alle Lichter daran in grün. Das Gerät hatte sich erfolgreich durchgehackt. Sandol nahm sie wieder ab, und gleich darauf meldete sich die Stimme wieder: "Ihre Angaben sind korrekt. Nehmen Sie Kurs auf die Stadt Reiklan und landen sie in der Frachterbucht 116. Dort können Sie sich dann weiter kümmern."
V'ran gab wieder etwas mehr Energie auf die Triebwerke, und sie folgten den Peildaten der Stadt, die sie von der Raumhafenbehörde mit erhalten hatten. Wenn alles klar gegangen ist, dann sollten keine Sturmtruppler bei ihrer Landung auftauchen und ihre Landung sowieso nicht weiter auffallen. Die Anweisung dürfte nicht an sie weitergegangen sein, den der Computer hatte sie ja blockiert und sie galten von nun an als inspiziert.

***

Als sie in Reiklan gelandet waren betraten 2 Sturmtruppen den Landeplatz und kamen auf das Shuttle zu. V'ran überlegte, ob irgendetwas schief gegangen war und als er Sandol ansah sah er, dass er ebenfalls angespannt aussah. V'ran griff über den Pilotensitz in ein kleines Fach und holte zwei Miniaturblaster heraus, einen steckte er in seinen Stiefel, den anderen gab er Sandol, der ihn ebenfalls im Stiefel versteckte. Die Sturmtruppler gingen um das Schiff herum und kamen kurz danach mit einer Kiste wieder zum Vorschein, als sie gegangen waren merkte V'ran, dass er die Luft angehalten hatte, stieß sie wieder aus und beide gingen zur Ausstiegsluke des Schiffs.
"Ich würde sagen du tankst das Schiff wieder auf und ich besorg neue Vorräte danach gucken wir uns die Stadt genauer an, warte hier auf mich."
V'ran nickte und überlegte sich, wer Sandol eigentlich das Kommando über diese Mission erteilt hatte.

***

C'ar'dra ging zusammen mit Talan die Straße hinunter. Als sie an einer schmierig wirkenden Kneipe vorbeikamen, stieß er Talan an.
"Wie wärrre es, wenn wirrr und hierrr etwas umhörrren. Ich bin mirrr sicherrr, sie werrrden bei einerrr Rrrunde Sabbacc ein paarrr Interrrresannte Dinge errrfahrrren können. Ich werrrde dabei die Augen offenhalten und mich umsehen."

***

"Einverstanden." Kneipen waren in der Tat eine der besten Informationsquellen, wenn es um heikle Informationen ging und ausserdem war er froh nach seinem letzten Spiel mal wieder die Gelegenheit zu bekommen gegen "normale" Gegner zu spielen.
"Halten sie sich nur von den Sabbacctischen fern. Ich glaube nicht, dass die Gestalten da drin es so locker hinnehmen würden so haushoch zu verlieren wie ich und Dillion."
Dass er es selbst alles andere als locker genommen hatte musste der Jedi ja nicht wissen.

Die Bar konnte man guten Gewissens auch als Loch bezeichnen, aber dennoch war sie gut besucht. Von den zehn Tischen darin wurde an vieren Sabbacc gespielt, während die restlichen trinkende und sich unterhaltende Gestalten beherbergten, die Talan sofort zeigten, dass Dillion mit seiner Einschätzung was den Vergleich mit Mos Eisley betraf nicht so falsch liegen konnte. Praktisch jeder in dem Raum trug einen Blaster oder zumindest eine Vibroklinge am Körper und die meissten machten den Eindruck als würden sie sie im Notfall auch ohne Zögern benutzen. Bei einigen war vermutlich nicht mal unbedingt ein Notfall dazu nötig.
In der hinteren rechten Ecke des großen Raumes war die Bar, an der auch einige Leute saßen. An einem Tisch einige Meter von der Bar entfernt, an dem einige besonders zwielichtige Gestalten spielten, schien noch ein Platz frei zu sein.
"Ich werde mich mal der Runde da drüben anschliessen" sagte er und deutete mit einem Nicken zu dem Tisch.
C'ar'dra nickte "Ich werrrde mich an derrr Barrr umhörrren. Viel Glück!"
Talan grinste "Solange kein Jedi mitspielt hat das mit Glück nicht viel zu tun!"

Die Spieler am Tisch -ein Rodianer, ein Quarren, ein Twi' lek sowie ein Humanoide den Talan keiner Rasse zuordnen konnte- erklärten ihm, dass er zwar mitspielen könne, er aber noch fünf Runden warten müsse bevor er einsteigen könne. Talan hatte nichts dagegen und nutzte die Zeit, um sich die Mimik und Gestik seiner baldigen Mitspieler einzuprägen.
Der Quarren schien wenn er nervös war unbewusst leicht mit den an seinem Mund befindlichen Tentakeln zu zucken, während die Lekku des Twi'lek sich anzuspannen schienen.
Der Rodianer und der Humanoid schienen erfahrenere Spieler zu sein, da er bei ihnen in der kurzen Zeit kein bestimmtes unbewusstes Verhaltensmuster feststellen konnte.
Sie schienen ihre Nervosität gut unter Kontrolle zu haben. Bevor er nach den fünf Runden selbst seine Karten entgegennahm warf' er kurz einen Blick an die Bar, wo C'ar'dra gerade mit dem Barkeeper zu sprechen schien.

Eine Stunde später stand fest, dass keiner der sich am Tisch befindlichen Spieler ein Jedi war. Talan hatte fast alle Spiele und davon über die Hälfte durch's Bluffen gewonnen und musste langsam aufpassen, dass ihm nicht das passierte wovor er den Jedi gewarnt hatte.
Wo er gerade beim Nachdenken über den Jedi war...
Talan suchte mit seinen Augen die Kneipe ab und entdeckte C'ar'dra schliesslich alleine an einem Tisch, wo er schon eine Weile zu sitzen schien.
Schuldbewusst blickte er zurück auf seine Karten. Na toll! 5 Minuten Karten spielen und schon hatte er seinen Auftrag vergessen.
Als er das nächste Spiel auch für sich entschieden hatte sagte er "Nun, ich muss' jetzt gehen...". Die Mitspieler schienen darüber nicht sehr erfreut zu sein, da sie damit ihrer Chance beraubt wurden, ihr Geld zurückzugewinnen. Für einen Moment schien der Quarren sogar zu seinem Blaster greifen zu wollen, weshalb sich Talan bemühte seinen Satz hastig zu Ende zu bringen: "..ich wäre allerdings bereit den Großteil des Gewinns hierzulassen, wenn mir einer von Ihnen ein wenig über die Imperialen hier und den Hutten erzählen könnte, der hier angeblich ganz groß im Geschäft ist."

Als er schliesslich die Kneipe verlies' wartete C'ar'dra bereits.
"Tut mir leid, die Macht der Gewohnheit. Wenigstens habe ich doch noch ein wenig herausgefunden.
Dillion hat ja bereits angedeutet, dass die Imperialen mit dem Hutten zusammenarbeiten könnten und es scheint ebensowenig wie der Hutte selbst nur ein Gerücht zu sein.
Um gleich zum interessanten Teil zu kommen:
Es scheint als habe der Hutte hier einige Feinde oder sagen wir mal unliebsame Konkurrenten unter den Schmugglern, die sich im Dschungel versteckt halten. Da sie durch die Feindschaft mit dem Hutten zwangsläufig auch den Imperialen hier nicht gerade freundlich gesonnen sein sollten, sollten wir uns ernsthaft überlegen, ob wir ihnen nicht mal einen Besuch abstatten.
Dass wir diesselben Feinde haben macht uns zwar noch nicht zu Verbündeten, aber vielleicht können wir ihnen einige Informationen entlocken, da sie die Aktivitäten der Imps sicher überwachen um auf etwaige Angriffe vorbereitet zu sein."

***

"Hm, ich habe auch etwas herrrausgefunden. Angeblich soll dieserrr Hutt seinen Schlupfwinkel in Rrreiklan haben." C'ar'dra ueberlegte einen Augenblick. "Ich weiss allerrrdings nicht, wie offen wirrr an diese Schmugglerrr herrrantrrreten koennen. Ich glaube nicht, das unserrr Gesuchterrrr mit den Imperrrialen zusammenarrrbeitet. Ich habe etwas darrrueberrr nachgedacht. V'rrran sprrrach von einerrr hohen Belohnung fuerrr das Auffinden dieserrr Perrrson. So wie die Lage im Augenblick aussieht, scheint mirrr Admiral Paelleon ein geigneterrr Kandidat zu sein, um nach diesem Mann zu suchen. Errr hat schon frrrueher fuerrr das Imperrrium gearbeitet. Und Paelleon hat errrlebt, wie verrrheerrrend Grrrrossadmirrral Thrrrawn Jorrruus C'aboth eingesetzt hat. Das bedeutet, die Imperrrialen hierrr wissen nicht, dass errr sich auf Serrrlon III aufhaelt. In diesem Fall duerrrfte errr wohl ehrrr mit den Schmugglerrrn verrrbuendet sein. Wirrr muessen also ausgesprrrochen vorrrrsichtig sein, wenn wirrr mit ihnen rrreden."

***

"Das macht allerdings Sinn" sagte Talan, als er einen Moment über die Schlüsse des Jedi nachgedacht hatte.
Das Bild das er sich von Pellaeon durch diverse Geheimdienstberichte gemacht hatte passte wirklich nicht unbedingt zu jemandem, der mit einem dunklen Jedi gemeinsame Sache machte.
"Hm, dann sollten wir in der Tat sehr vorsichtig sein, falls wir eines der Schmugglercamps aufsuchen. Schliesslich könnten wir unter Umständen mitten in Peregrins Nest landen!" er überlegte einen Moment.
"Ich frage mich was Dillion inzwischen herausgefunden hat. Vielleicht sollten wir mal zum Schiff zurückgehen und nachschauen, ob er schon zurück ist.
Wenn wir wirklich in den Dschungel wollen, muss' ich ohnehin nochmal den Frachtraum durchwühlen. Ich sollte eigentlich noch ein, zwei Umweltanzüge dort verstaut haben."
Er hoffte, dass die Dinger noch halbwegs zu gebrauchen waren, da es Jahre her war, dass er zuletzt einen davon benutzt hatte.
Nun, notfalls würden sie eben neue auftreiben müssen.

***

"Ja, das ist eine gute Idee. Errr weiß ja auch garrrnicht, wo wirrr uns einquatierrrt haben", antwortete C'ar'dra. Zusammen mit Talan ließ er die Kneipe hinter sich und machte sich auf den Weg zum Raumhafen. Dabei stellte er fest, daß es bereits Abend wurde.

***

Sandol dachte einen Moment, dass die Hacker-Einheit es doch nicht geschafft hatte, die Inspektionsprozedur zu umgehen. Als er die beiden Sturmtruppler wieder gehen sah, war er aber erleichtert. Er überlegte kurz und gab V'ran dann die Aufgabe, das Schiff zu betanken. Er wollte kurz in den nebenliegenden Raumhafenstore gehen, und die Rationen wieder auffüllen, die sie unterwegs verbraucht hatten. Im Grunde wollte er sich nur mal kurz die Beine vertreten, und aus dem Schiff rauskommen.
Außerhalb der Landebucht fielen ihm sofort wieder die großen gewölbten Mauern auf, die er in einiger Entfernung entdecken konnte, und die sie schon beim Landen gesehen hatten. Irgendwie wirkten sie bedrohlich, als ob sie jederzeit auf die Innenränder der Stadt fallen könnten. Über sich konnte er einen dunklen, von schwarzen Schwaden überzogenen Himmel entdecken, und er wusste auch, das es ein Kraftfeld dazwischen gab, welches die schlechte, verseuchte Luft draußen hielt. Es gab ein paar Hochhäuser, welche aber noch innerhalb der Kraftfeldkuppel aufhörten.
Er ging kurz durch die mäßig belebte Seitenstrasse in einen kleinen Laden, und holte die Rationen für das Schiff, und steckte sich selber auch noch ein paar ein. Dann lief er wieder zurück zum Shuttle, und verstaute sie. V'ran hatte inzwischen das Schiff betankt, sollten sie also aus dem System fliehen müssen, dann fehlte es nicht an Treibstoff und Nahrungsrationen. Dann beriet er sich kurz mit V'ran: "Ich denke, wir werden uns in de Stadt ein wenig umsehen und eventuell eine Bar aufsuchen. Auch sollten wir nach einer Unterkunft Ausschau halten."

***

Die Stadt hatte sich kaum verändert, ok hier und da war ein Gebäude schon eingestürzt, bzw durch ein neues ersetzt worden, aber im Prinzip war es immernoch das selbe dreckige Loch, wie auch das letzte mal, als Dillion hier war. Udn Dillion überaschte es auch nicht sonderlich das es im alten Teil des Raumhafens immernoch den "´lying Spaceman" gab, die beschissenste Raumhafenkneipe die er jemals gesehen hatte. - Eigentlich hieß sie ja auch "Flying Spaceman, aber das "F" war vor Jahren mal kaputtgegangen, und der Besitzer hatte sich nicht die Mühe gemacht den Schriftzug wieder zu kompletieren...
Dillion stieg die Stufen in die alte, zylinderförmige Landebucht hinunter, die nun die Bar beheimatete. Die Bar wurde nur von ein paar Neonröhren erhellt, die früher mal zu den Positionslichtern der Landebucht gehört haben mußten. Da die Stadt ja sowieso von Kuppeln überdacht war, war es nicht notwendig gewesen die Landebucht zu überdachen, als der alte Teil des Raumhafens quasi eingemeindet wurde. - und der Besitzer der Kneipe hatte daraufhin auch darauf verzichtet, was ihr ein gewissen Flair gab... Wenn man es so nennen konnte, wenn man jeden Moment damit rechnen durfte, das man irgendwas abbekommt, das jemand aus den oberen Etagen der umliegenden Gebäude wirft. Der hintere Teil der Kneipe wurde von einer großen Bar dominiert, an der ein schäbig aussehender Droide die Gäste bediente. An der Wand entlang waren Nischen, mit Tischen für die etwas diskreteren Gespräche, aber wo gabs das schon, wenn ein Hutte die Finger drin hatte...
In der Mitte standen einige stabile Metalltische und entsprechende Stühle, die quasi unkaputbar waren, was in Anbetracht des potentiell doch sehr Gewaltbereiten Publikums sicher eine gute Eigenschaft war!!
Dillion drängte sich durch die zahlreichen Besucher zur Bar. "Hey Blechbubi," herrschte er den Droiden an. "Ja, Sir, sie wünschen?" "Einen Fusionsbrenner, und ich will Dago!" "Einen Fusionsbrenner, kommt sofort Sir!" Dillion wartete bis ihm der Droide den Drink gebracht hatte, er bezahlte und wartete... Nach einer Weile steiß ihn eine der sehr spärlich bekleideten Bedienungen an. "Hey, du wolltest zu Dago?" Dillion nickte; "Ok, dann komm mit!" Die Frau führte ihn zu einer der Nischen, wo bereits jemand auf ihn wartete. Dillion konnte die Gestallt in der dunklen Nische kaum erkennen, doch er schien ein Sulustaner zu sein.
"Dago?" fragte er. "Da kommst du nen paar Monate zu spät Rice" erwiderte sein gegenüber. und Dillion erkannte das es nicht um Dago handelte, sonder um Xerian, einen von Dagos "Angestellten". "Wiso das denn? Ist Dago nicht mehr im Geschäft?" fragte er leicht irritiert. "Nein," der Sulustaner räusperte sich, "Eer ist nicht mehr im Geschäft... Er ist tot! Der Hutte hat ihn kaltgestellt!" "Oh..." Dillion war geschockt. Obwohl er und Dago sich nur eher flüchtig gekannt hatten, war Dago für ihn doch das was man am ehesten einen Freund nenne konnte. Zumindest war er sein Partner hier gewesen, und so ziemlich einer der einzigen, denen auf dieser Dreckswelt vertrauen konnte. "Wiso?" "Weil Dago dem Hutten nicht sein Geschäft überlassen wollte, also hat er sich's halt so genommen! Wie er es mit fast allen gemacht hat!"
"Wie jetzt, wer arbeitet denn noch für den Hutten?"
"Alle, zumindest 99% von den Leuten die du hier findest hängen mit drin!"
"Du auch?" fragte Dillion ungläubig. "Sagen wir es mal so, weil du Dagos Freund bist, sage ich einfach mal das ich vergessen das wir uns grade unterhalten," der Sulustaner wartete, bis einige Gäste die einen neugierigen Blick in ihre Nische geworfen hatten, weitergegangen waren, bevor er fortfuhr: "Der Hutte hier hat alle Fäden in der Hand: Er weiß alles, wenn du ihm einen Haufen Wombrattendreck klaust, weiß er es nicht nur, sondern sorgt dafür das die Imps es auch mitbekommen... Also paß auf wem du hier ans Bein pinkelst..." Der Sulustaner erhob sich, "Ich muß dann mal wieder.... Geschäfte, du verstehst schon..." und verabschiedete sich mit einem Grinsen. Dillion erwiederte das Grinsen und nickte nur zum Abschied. So hatte er sich das nicht vorgestellt... ganz und garnicht vorgestellt.... Das setzte ihre Chancen in der Stadt was sicheres über ihren Darth Schlagmichtot rauszufinden quasi auf null!!
Er wartete noch einen Moment und leerte dann seinen Drink, Er war grade im Begriff aufzustehen. als ein Blaster ihm höflich klamachte er könne sich wieder setzen... Und der Barabel, am Ende des Blasters sah auch nicht grade freundlicher aus.
Also tat Dillion wie ihm geheissen, und wartete erstmal cool ab. "Heute nicht dein Glückstag sein, Rice!" Fing der Barabel im gebrochenen Basic an.
"Das wußte ich schon, haste auch was neues für mich???"
"Ja, ich hab: du hast einen Privattermin beim Hutten!" Das war allerdings was neues!
"Aha... wieso das???" fragte Dillion ganz erstaunt.
"Er sagen, du hättest ihm um eine Ladung corelianischen Lachs gebracht!" Ach ja die Lachs Geschichte...
Dillion mußte fast lachén als ihm die Story wieder einfiel: Bei der letzten Gelegenheit, als er auf diesem Drecksloch war, hatte er eine Ladung Lachs gehabt, naja,... "Tja... zum einen habe ich den Deal mit einem gewissen Talon gemacht..." versuchte er zu erklären, während er mit der einen Hand ein Päckchen Kippen aus seiner Jacke kramte. "Äh... Feuer??" Der Barabel starte ihn irritiert an, unsicher ob er seinen Gegenüber direkt erschießen sollte, oder nicht...
"Nicht?? fragte Dillion unschuldig, und fuhr mit beiden Händen zu seiner Hose und begann seine Hosentaschen zu durchwühlen, während er fortfuhr: "...der auf jeden Fall nicht am vereinbarten Treffpunkt erschienen ist, also hab ich die Ladung an jemanden anderen verhöckert."
"Talon arbeiten für Hutten, Hutte keine Lachs auf Party, Hutte jetzt seeeehhhhhrrrr sauer auch dich Rice!"
Der Barabel deutete ein Lachen an. Dillion nickte, "gut zu wissen, danke!"
Und der Barabel sackte aufeinmal tot auf den Tisch. Dillion stand auf, stecke seinen schweren Blaster wieder in das Holster, und betrachtete nochmal den Barabel: "Komisch... irgendwie habe ich so ein Dejavu...," dachte er sich. Ach ja und er würde sich eine Notiz machen, nie wieder mit was zu Handeln, was irgendwie mit Fisch zu tun hatte! Nachdem ihn das jetzt schon das 2. Mal in die Scheiße geritten hatte! Aber zuerst mal kam es jetzt drauf an einen guten abgang hinzulegen. Er drückte dem Anrückenden Wartungsdroiden noch einige Creds in die Hände: "Hier, für die Schweinerei!" Dann begab er sich auf dem schnellsten Weg zum Ausgang und machte sich auf den Rückweg zum Schiff!

***

V'ran und Sandol beschlossen, erst einmal gemeinsam durch die Stadt zu laufen, und nach Auffälligkeiten die Augen offen zu halten. Sandol schnallte sich seinen Blaster um die Hüfte, und überprüfte die Energiezellen. Für den Notfall hatte er ja noch V'rans Mini-Blaster, den er allerdings nicht in seinem Stiefel versteckte, sondern sich auf den Rücken band, so dass er von oben nur in seine Kutte hinein greifen brauchte, und den Griff in der Hand hatte.
V'ran und er verließen das Shuttle und V'ran aktivierte die diversen Schutz- und Diebstahlmechanismen. Dann liefen sie aus der Landebucht, und kamen schnell auf eine größere und belebtere Straße. So ziemlich jeder schien hier einen Blaster zu tragen, also sollten sie nicht weiter mit den ihrigen auffallen.
Was Sandol selber ziemlich schnell auffiel, war, dass es nur sehr wenige Sturmtruppler gab, die durch die Stadt patroillierten. Dafür schien es jede Menge seltsamer Gestallten zu geben, die an diversen Ecken standen und einfach nur rumlungerten. Also ob sie die Menge beobachteten. Manchmal konnte sich Sandol nicht des Eindrucks erwehren, das sie nach ihnen Ausschau hielten. Das war aber unmöglich, weil niemand sich aufmachte, um sie zu verfolgen.
Unterwegs kamen sie an kleineren und größeren Plätzen vorbei, wo es immer ein paar Händler gab, die ihre verschiedensten legalen und illegalen Produkte anboten. Die meisten Gebäude machten den Eindruck, als ob sich schon länger niemand mehr darum gekümmert habe. Manche waren sehr heruntergekommen, andere sahen wiederum etwas besser aus. Aber die meisten machten einen sehr alten Eindruck. Diese Stadt und die Mauern mussten schon lange in der Alten Republik errichtet worden sein. Vermutlich gibt es deswegen auch noch alle alten Schutz- und Kontrollmechanismen für die Stadt und das Kraftfeld weit über ihnen.

***

Während Sandol Rationen geholt hatte, hatte V'ran mit dem Betanken begonnen und das Sicherheitssystems des Shuttles angepasst, nun war Sandol in der Lage das Schiff zu öffnen und zu starten, allerdings aus Sicherheitsgründen nur ein einziges Mal. Als er damit fertig war, piepte das Com-System seines Schiffes, und meldete, dass sein Auftraggeber ihn sprechen wollte. Er sicherte sein Schiff ab und nahm das Gespräch an.
Auf dem Schirm erschienen die Umrisse einer Person, allerdings ohne die genauen Konturen anzuzeigen.
"Haben Sie das Ziel schon gefunden Polk?", kam sein Gesprächspartner sofort auf den Grund seines Com-Rufs zu sprechen.
"Noch nicht, aber ich habe eine ungefähre Ahnung."
"Und die wäre?"
"Das sage ich Ihnen nicht, sonst finden Sie ihn selbst und ich bekomme mein Geld nicht." "Interessant.", schwarze Gestalt schien kurz zu überlegen, "Ich habe weitere Kopfgeldjäger auf das Ziel angesetzt, Sie kommen mir zu langsam vorwärts."
"Sie haben gesagt, der Auftrag wäre nur für mich", Schnauzte V'ran den Bildschirm an, "Sie wissen, dass das gegen unsere Abmachung ist."
"Das interessiert mich nicht, ich will Fortschritte sehen. Freuen Sie sich, dass ich Ihnen bescheid sage. Des Weiteren hat sich das Auftragsziel geändert: Ich will seine Leiche bekommen. Sie haben 5 Tage, wenn mir bis dahin keine Leiche präsentiert wurde, und zwar durch Sie, sind Sie mein nächstes Ziel. Verstanden?", der Mann, wenn er denn einer war, sprach völlig emotionslos. Als wenn er einem Kind erzählt, dass Feuer heiß ist, dachte V'ran bei sich und schluckte.
"Verstanden"; das lief überhaupt nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte.
"Noch etwas: Ich will KEINE Zeugen, jeder der dabei ist, muss ebenfalls sterben", die Verbindung brach ab.
Kurz darauf kam Sandol wieder. V'ran entschied sich ihm nichts über das Gespräch zu erzählen.
Nach einer kurzen Beratung gingen sie los sich in der Stadt umzusehen, um eine Geeignete Unterkunft zu finden und sich in einer Bar Informationen zu besorgen.
V'ran war überrascht so wenig Sturmtruppler zu sehen, auf imperialen Welten war er mehr gewohnt. Bei der Ysard gab es mehr Sturmtruppen zur Lebensmittelüberwachung, als hier durch die Stadt marschieren, dachte er bei sich.
Sie waren erst kurz gelaufen, als V'ran eine Geeignete Unterkunft entdeckte.
"Das sieht gut aus, mit Blick auf den Dschungel und das Stadtzentrum", sagte er zu Sandol gewandt, der sich das Gebäude ebenfalls ansah und ihm zustimmte.
Sie gingen hinein und mieteten 2 Zimmer für einen Zeitraum von vorerst 7 Tagen, was laut Portier, dessen Rasse V'ran nicht kannte, die Mindestgrenze darstellte. Eins war in Richtung Stadtzentrum gewandt, das andere zum Dschungel. V'ran entschied sich für letzteres und ließ sich die Zugangskarte geben, eine zweite drückte er Sandol in die Hand, der ihm daraufhin seine zweite gab.
Als sie sich die Zimmer angeguckt hatten, fragte V'ran den Portier wo man hier Informationen gute bekommen konnte. Nach einer nicht grad geringen "Erinnerungsstütze" verwies der ihn auf eine Bar im Außenbezirk der Stadt, sie war angeblich der beste Platz um sein Wissen zu erweitern, wie der Mann, als den V'ran ihn der tiefen Stimme nach einschätzte.

***

Nach ein paar "Versuchen" hatten V'ran und Sandol eine Bleibe gefunden, die nicht ganz so schäbig und runtergekommen war, wie die bisherigen Unterkünfte, die sie gesehen hatten. Irgendwie machte in dieser Stadt alles diesen Eindruck, man konnte nur in weniger schäbig und in bedeutend schäbig unterscheiden. Trotzdem beschloss Sandol lieber seinen mitgebrachten Schlafsack zu benutzen, anstatt das Bett, das in diesem Raum stand. Weiterhin untersuchte er den Raum kurz nach Abhörgeräten und versteckten Videokameras, konnte aber nichts finden. Offensichtlich war diese Unterkunft doch ganz solide, obwohl sie von außen nicht unbedingt diesen Eindruck machte. Das konnte aber nur zu ihrem Vorteil sein. Sandol stellte sich kurz an sein Fenster und nahm einen optischen Vergrößerer zur Hand. Zum Glück waren sie in einem der oberen Stockwerke des Hauses untergebracht, und er hatte einen guten Überblick über die niedrigen Nachbarhäuser in die Ferne. Die großen Wolkenkratzer und die Mauern konnte er auch mit bloßem Auge erkennen, aber durch den Vergrößerer viel im ein flacheres, dafür weitläufigeres Gebäude auf. Da er kein vergleichbares entdeckte, kam er zu dem Schluss, das es einer höherrangigen Person oder Gesellschaft gehören musste. Glücklicherweise lag es fast auf dem Weg zu dieser Bar, die der Portier erwähnte. Auf dem Weg dahin, konnten sie also kurz vorbeischauen, und mit etwas Glück herausfinden, wem dieses Anwesen gehört.

***

Sie waren seit etwa einer halben Stunde wieder auf der Ocean und warteten auf Dillion.
Talan saß über ein Detpack gebeugt am Tisch im Aufenthaltsraum und entfernte vorsichtig den alten Zünder.
Jetzt bloß keine falsche Bewegung! C'ar'dra saß gegenüber und schien in eine Art Meditation vertieft zu sein.
Als er den Zünder erfolgreich entfernt hatte nahm er einen der Neuen und begutachtete ihn mit der Begeisterung eine kleinen Kindes, dass ein neues Spielzeug bekommen hatte. Die Dinger waren, wenn er der Quelle die ihm von ihrer Existenz berichtet hatte glauben durfte praktisch nicht mehr zu entschärfen nachdem sie erstmal in Gang gesetzt wurden. Damit war zwar auch ein gewisses Risiko verbunden, aber ohne Risiko war das Ganze ja auch witzlos.
Er begann vorsichtig die Drähte mit einem Mikroschweisser anzubringen. Als er die ersten paar Drähte angebracht hatte bemerkte er, dass C'ar'dra seine Meditation beendet hatte. Während er einen weiteren Draht anbrachte fragte er ohne aufzusehen "Sag' mal, von welchem Planeten kommst du eigentlich?" .C'ar'dra hatte zwar eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Togorianer, aber so ganz sicher war sich Talan da nicht. Plötzlich fiel ihm auf, dass er den Jedi gedutzt hatte. Na ja, irgendwann musste er wohl damit anfangen, warum also nicht jetzt?

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C'ar'dra akzeptierte die vertrauliche Anrede mit einem leichten Nicken.
"Ich weiß nicht, ob errr in den Karrrten derrr Rrrepublik überrrhaupt einen Namen trrrägt. Errr liegt so weit entferrrnt, daß selbst das Imperrrium uns ignorrrierrrt hat. Noch einige Lichtjahre hinter Tatooine an derrr Corrrellianischen Handelsrrrute. Fast schon an der Grrrenze des bekannten Rrraums." C'ar'dra brachte einen Knurrlaut hervor. "So lautet derrr Name in unserrrerrr Sprrrache. Errr bedeutet soviel wie gute Heimat für Jägerrr."

***

Noch abgelegener als Tatooine? Kein Wunder, dass er bisher nie einem Mitglied von C'ar'dra's Rasse begegnet war. Er wollte gerade nach eben dieser fragen, überlegte es sich dann aber anders. Vermutlich würde die Bezeichnung der Rasse wieder ein Knurrlaut sein, den er ohnehin nicht verstehen würde. Er sah kurz von dem Detpack auf, an dem er gerade die letzten Kabel befestigt hatte, musterte den Jedi und sagte dann mit einem Grinsen: "Und die Bezeichnung für eure Rasse bedeutet in unsere Sprache übersetzt sicher 'Gute Jäger'?" und legte dann das Detpack zu den anderen dreien, die er bereits bearbeitet hatte.

***

C'ar'dra beobachtete Talan und lächelte. "Nein, gute Jäger sind wir. Für unser Volk gibt es keine einheitliche Bezeichnung. Die einzelnen Stämme leben in ständigen Fehden zueinander. Mein Vater wolle den Konflikt schlichten, aber er starb in den Klonkriegen. Ich war noch sehr klein und als Palpatine die Macht an sich riß nahm mich meine Mutter wieder mit nach hause. So konnte ich den Jedi Jägern des Imperium entkommen. Als ich von Meister Skywalkers Akademie hörte, habe ich mich sofort auf den Weg nach Yavin Vier gemacht. Wenn dieser Auftrag beendet ist, werde ich nachhause gehen und die Arbeit meines Vaters fortsetzen."

***

Talan konnte sein Erstaunen gerade eben so unterdrücken.
Einen vermutlich Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte dauernden Konflikt schlichten? Diese Jedi machten wirklich keine halben Sachen!
"Nun, ich schätze dein Vater kann stolz auf seinen Sohn sein!"
Mit einem halbherzigen Lächeln fügte er hinzu: "Mein alter Herr würde sich vermutlich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, dass ich meinen Lebensunterhalt mit Glücksspielen verdiene."
Er zögerte kurz und fuhr dann fort: "Wenn es nach ihm gegangen wäre, würde ich jetzt vermutlich meinen Lebensunterhalt durch Warentransporte mit dem alten Familienfrachter bestreiten.
Stattdessen schloss ich mich der Allianz an. Drei Jahre später erfuhr ich, dass er zusammen mit meiner Schwester auf einem Handelsflug von den Imperialen abgeschossen wurde, weil man sie für Kollaborateure mit der Republik hielt."
Talan schwieg einen Moment. Er hätte an Bord dieses Schiffes sein sollen.Wäre er damals nicht einfach in einem Anflug von jugendlichem Übermut auf und davon um sich den Rebellen anzuschliessen, wäre das Ganze vermutlich nie passiert...
Er holte tief Luft.Es half ja doch nichts sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Was passiert war, war passiert...
"Nun, ich gehe dann mal kurz in den Frachtraum und suche nach den Umweltanzügen. Bin gleich wieder da!"
Er stand vom Tisch auf und begann in Richtung Frachtraum zu laufen.

***

Nachdem Dillion noch einen kurzen Streifzug durch die Stadt gemacht hatte, um Sicherzugehen, dass er mögliche Verfolger auch wirklich abgeschüttelt hatte, machte er sich auf den Rückweg zum Schiff. Vorsichtig näherte er sich der Landebucht, aber er konnte keinen hinterhalt erkennen, also betrat er sie Vorsichtig, die Hand an seiner Blasterpistole. Er durchquerte die Landebucht und klopfte an das Schot des Frachters.
Nach einer Weile öffnete Talan ihm auch, und ließ ihn hinein. Er setzte sich mit an den Tisch, an dem Talan wohl grade mit Sprengstoff hantiert hatte und nickte dem Jedi grüßent zu. Nach dem die Anspannug ein wenig von ihm abgefallen war, genemigte er sich einen Drink und dachte nochmal über die Szene in der Bar nach...
- Mann, er hasste er fast von irgendwelchen Kopfgeldjägern beinahe erschossen zu werden und er konnte nur hoffen, dass das in Zukunft nicht zur Regel wurde!

***

Die Dämmerung brach schon herein, zumindest soweit man das auf diesem Planeten feststellen konnte. Sandol hatte einfach das Gefühl, das es etwas dunkler geworden war. Er und V'ran hatten sich auf den Weg zu dieser Bar gemacht, und sie kamen gerade an dem großen und breiten Gebäude vorbei, das er von seinem Zimmer aus erspäht hatte. Unterwegs hatten sie ein Informationsterminal gefunden, das ihnen etwas Auskunft über die größeren Gebäude gegeben hatte. Demnach waren das hauptsächlich Firmensitze für mehr oder weniger windige Händler und Dienstleister, sowie Wohneinheiten, und noch einiges mehr. Sicherlich standen sie in irgendeinem Verhältnis zu dem Verbrechersyndikat des Hutt oder mit den Imperialen.
Das Terminal enthielt aber gar keine Informationen über dieses Gebäude, was Sandol nur noch misstrauriger machte. Sie waren auf dem Platz vor dem palastartigen Gebäude angekommen. Tatsächlich ragten keine Türme nach oben, trotzdem ragte das Gebäude relativ hoch. Lauter kleine Kuppen ließen Sandol aber vermuten, das es versteckte Abwehrgeschütze geben konnte.
Irgendwo in der ferne konnte er ein Rumpeln hören, und die Luft schien leicht zu vibrieren. Dann sah er in einer kurzen Entfernung einen großen Gleiter aufsteigen. Er erinnerte fatal an eine Segelbarke, war aber nach oben hin komplett geschlossen. Vermutlich eine Anpassung an die Atmosphäre.
Der große Gleiter stieg weiter in die Höhe, durchflog das Kraftfeld und schoss dann in südwestliche Richtung davon.
"Irgend jemand bedeutendes muss da unterwegs sein.", murmelte er V'ran zu. "Lass uns in der bar rausfinden, wem das alles hier gehört." Die beiden setzten anschließend ihren Weg fort. Inzwischen wurden auch die Strassen etwas leerer.

***

Nachdem Talan Dillion hereingelassen hatte, ging er nochmal kurz in den Frachtraum, um nochmal die Umweltanzüge zu checken.
Er hatte drei entdeckt und aktivierte bei allen den Selbsttest. Die mit den Helmen versiegelten Anzüge füllten sich daraufhin leicht mit Luft und an einem der Anzüge leuchtete eine rote Alarmleuchte auf, die ihn darauf aufmerksam machte, dass dieser Anzug ein Leck hatte, durch welches Luft entwich.Mit etwas Zeit konnte man ihn zwar sicher reparieren, aber da die anderen beiden scheinbar einwandfrei funktionierten war das wohl überflüssig.

"Die Anzüge sind noch soweit in Ordnung!" sagte er, als er wieder im Aufenthaltsraum angekommen war. Dillion saß über seinen Drink gebeugt und machte einen leicht nervösen Eindruck. "Gab' es irgendwelche Schwierigkeiten?"

***

"Gab es irgendwelches Schwierigkeiten?"
"Keine größeren", antwortete Dillion.
"Konten sie etwas errrfahrrren?" fragte C'ar'dra.
"Ein paar Kleinigkeiten."
Dillion erklärte, was er erfahren hatte. Danach herschte nachdenkliches Schweigen.
"Hat jemand einen Vorrrschlag fürrr unserrren nächsten Schrrritt?" fragte C'ar'dra schließlich.

***

Als sie in der Bar ankamen traute V'ran seinen Augen kaum, sie machte einen recht passablen Eindruck, gut sie war nichts im Vergleich zu den oberen Etagen Coruscants, aber alles in allem war sie in einem guten Zustand. Sie war gut beleuchtet mit Ecken die man, gegen fremde Blicke, mit einem Kraftfeld abschirmen konnte.
"Weißt du, was das soll? Meines wissens nach ist in solchen Bars schwer an Informationen zu kommen."
"Ich hab keine Ahnung, aber ich bezweifle, dass der Portier uns angelogen hat. Ich gehe zu den Spieltischen, gehst du an die Bar?"
"Hatte ich eh vor, vielleicht rückt der Sulustaner mit Informationen rüber."
V'ran ging direkt zum Barkeeper und Sandol bewegte sich an einen der Spieltische in der hinteren Ecke.
"Ein Corelianisches Ale", rief er dem Sulustaner hinter der Theke zu und guckte sich die anderen Gäste an. Sie machten einen recht wohlhabenden Eindruck, was V'ran erneut überlegen ließ wie man hier an Informationen kommen sollte. Der Barkeeper stieß ihn an als sein Ale kam.
"Das macht 10 Credits."
V'ran guckte überrascht: "10 Credits ich wollte nur ein Ale, keine Flasche."
"10 Credits, wenn Sie sich nicht die Preise angucken sind Sie selber schuld", schnauzte der Sulustaner ihn an und griff mit einer Hand unter die Theke.
"O.K. kein Problem", V'ran holte einen Schein hervor, "50 Credits, ich brauche Informationen über den Hutt und die Imperialen."
"Wir sind keine Informationsstelle", sagte der Sulustaner und schnappte sich den Schein. Einige Minuten später kam der Barkeeper wieder und brachte ihm noch ein Glas, da seins schon leer war. V'ran wollte schon sauer werden als er merkte, dass unter dem Glas ein Zettel klebte. Er las ihn und folgte dann den Anweisungen auf selbigem und setzte sich in eine der abschirmbaren Ecken.
Kurze Zeit später setzte sich ein Mann zu ihm und aktivierte das Kraftfeld.
"Die 40 Credits reichen nicht, für Informationen müssen Sie schon mit mehr rüberkommen." "Das werden ihre Informationen zeigen", sagte V'ran und holte einen hunderter aus der Tasche, "falls die Informationen was wert sind kommt noch mehr."
"Einverstanden. Also der Palast wird von Lurno the Hutt bewohnt, der auch die Stadt kontrolliert uns sich mit mehreren eigenen Söldnertruppen umgibt. Dann gibt es in der Stadt ca. 100 Truppen zu je 6 Sturmtrupplern. Ungefähr ein Fünftel stellt die gesamte Stadtverteidigung an diversen Außenposten. Der Rest macht Patroillie, ist über den Raumhafen verteilt oder sonst wo in der kleinen Kaserne der Stadt beschäftigt."
"Wie steht es mit einem Mann namens O'dron E'klab?"
"Der Name sagt mir nichts. Wollen Sie sonst noch was wissen?", der Mann schien sichtlich nervös zu werden.
"Nein, das war's", V'ran gab ihm einen weiteren Schein und stand auf.
Als der Mann daraufhin die Bar verlies folgte er ihm und schaltete sein Com ab. Der Mann schien ihn nicht zu bemerken, das hätte V'ran auch sehr gewundert, während seiner Zeit bei den Imps war er auf Verfolgung geschult worden und hatte diese Fähigkeit als Kopfgeldjäger noch weiter ausgebaut zusätzlich war es mitlerweile auch noch dunkel geworden. Nach ca. 30 Minuten Verfolgung kippte der Mann plötzlich um. V'ran rannte zu ihm, musste aber feststellen, dass der Mann von einem Blasterschuss in den Kopf getroffen worden und tot war. Eigentlich hätte er den Blasterschuss sehen müssen. Plötzlich wurde ihm bewusst, dass er ein freies Ziel darstellte, er leerte nur noch schnell die Taschen des Mannes und verschwand daraufhin in einer dunklen Ecke. Er schaltete sein Com wieder ein und rief Sandol.

***

Dabei war Sandol eher ein miserabler Spieler, hauptsächlich wegen der mangelnden Übung. Aber vielleicht würde das trotzdem eine Taktik sein, um an Informationen zu kommen. Wie er sah spielten sie zum Glück nur um kleinere Beträge. An dem Tisch saß ein Devaronianer, vor dem sich schon ein kleiner Stapel Credits häufte, ein Barabel, ein weiteres Wesen, dessen Spezies er nicht einordnen konnte, ein alter Mann und eine Frau. Letztere warf gerade entnervt ihre Karten davon, stand auf und ging davon. Der Devaronianer, neben dem jetzt ein Platz frei geworden war, schob mit einem irren Kichern die Credits von der Mitte des Tisches zu seinem Haufen.
"Hey Kumpels, lasst ihr einen Spieler an eurem Tisch zu?"
Der Devaronianer hob den Kopf zu Sandol und grinste ihn an. "Klar, Nettie hat heute unglaubliches Glück. Aber du nicht betrügen, hokay?"
"Kein Problem." Sandol nahm Platz, gab seinen Einsatz von ein paar Credits und nahm seine Karten auf. Die Spiele, die sie machten, blieben insgesamt recht ausgewogen, Sandol hatte sogar Glück, und gewann auch zwei mal. Nur Devaronianer schien immer etwas mehr Glück zu haben.
Irgendwann gab das unbekannte Wesen ebenfalls auf und verlies den Tisch. Die anderen beiden machten ebenfalls eher griesgrämige Gesichter. "Was habt ihr alle keine Lust mehr?" rief Nettie.
"Nein, nur seitdem uns Lurno the Hutt unsere letzten Frachteraufträge nicht mehr bezahlt hat, sind unsere Kassen knapp." Der Barabel bestätigte das mit einem Kauderwelsch, das Sandol nicht verstand.
"Nein, da versucht man ehrlich sein Geld im Glücksspiel zu gewinnen, und dann gibt's da nichts zu holen." Nettie versuchte einen ärgerlichen Eindruck zu machen, so richtig unfreundlich konnte er aber nicht aussehen. "Was ist mit dir?" fragte er Sandol.
Sandol beschloss eine Finte einzugehen. "Nun, eigentlich bin ich hier, um ein paar Aufträge vom Hutt zu bekommen, aber wenn er nicht mehr bezahlt, dann werde ich wohl weiterreisen müssen."
"Der Hutt verteilt zwar weiter Aufträge, aber bezahlen tut er nicht, und wenn doch, dann sind es mickerige Löhne. Keiner von uns traut sich, sich gegen ihn aufzulehnen. Seine achmannschaften bekommen noch genug, um ihm loyal zu sein." Der Mann nahm seinen mürrischen Blick nicht von Sandol.
"Ich werde mir das gründlich überlegen, mit dem Hutt ein Geschäft einzugehen." Was Sandol insgeheim gar nicht vorhatte. Er stand auf, und verlies den Tisch. Im nächsten Moment piepte schon sein Kom, und V'ran meldete sich.
"Ich habe hier ein kleines Problem." V'ran schilderte ihm kurz seine Lage.
"Okay, ich komme dir entgegen. Lauf auf keinen Fall zu unserer Unterkunft. Wenn dich jemand verfolgt, dann muss er nicht gleich wissen, wo wir unter gekommen sind."
Sandol verlies die Bar. Fast sofort viel ihm an der Ecke der selber kleine Schwebedroid auf, der sie vorhin schon verfolgt hatte.

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Aresa Fokker fluchte. Q-Pik war gerade dabei ihre mühsamen Vorbereitungen hinfällig werden zu lassen. Doch sie konnte den Kameradroiden nicht zurückrufen. Das wäre noch um einiges auffälliger gewesen, als die ungeschickten Verfolgungsmanöver ihres elektronischen Helfers. Ihr Budget hatte auf keinen Fall genug für einen Spionagedroiden hergegeben und nun mußte sie wohl oder übel mit diesem Modell arbeiten. Sie verbarg sich hinter einer Gruppe Aqualish um die Situation unauffällig im Auge behalten zu können. Für die große, schlanke Frau war das zwar nicht die beste Tarnung, aber besser als nichts. Fürs erste konnte sie ohnehin nur beobachten und hoffen, daß ihre beiden momentanen 'Stars' Q-Pik nicht bemerkten.

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V'ran machte sich auf den Weg zur Bar um Sandol entgegen zu kommen, er wusste er wurde verfolgt, konnte allerdings nur Mutmaßungen über seinen Verfolger anstellen. Nach einiger Zeit kam ihm ein Fahrzeug entgegen ohne zu überlegen zog er, als das Fahrzeug nahe genug war, seinen Blaster zielte und schoss dem Fahrer in den Kopf. Dann zog er ihn heraus sprang hinein und fuhr so schnell wie möglich davon.

Kurz vor der Bar kam Sandol ihm entgegen. Er guckte auf das Auto und fragte mit einem Finger auf das Loch in der Fahrerseite zeigend: "Woher hast du das Fahrzeug?"
"Unwichtig, lass uns abhauen, ich werde verfolgt."
Ohne weitere Fragen stieg Sandol ein und V'ran fuhr los. Er machte einige Umwege bevor er zum Hotel kam als Sandol dann ausstieg merkte er, dass dieser wegen dem Fahrzeug wohl einige Probleme hatte, beschloss aber solange Sandol nicht genauer nachhackte nicht darauf einzugehen und einfach gar nichts zu sagen.

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"Nun, bisher wissen wir nur, dass der Hutte sein Bett in Reiklan gemacht hat und dass wir eventuell Informationen in einem der Schmugglercamps bekommen könnten. Wenn wir mal davon ausgehen, dass Sandol und V'ran wie besprochen in Reiklan gelandet sind, denke ich es wäre das Beste wenn wir uns derweil eins der Camps genauer ansehen."

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"Mm Wir sollten vorsichtig sein," meinte Dillion. "Ich denke die Impis und der Hutte werden ihre Spione in diesen Camps haben! Aber ich denke wir könnten es ruhig auf einen versuch ankommen lassen..."
Dillion lehnte sich züruck und nippte nochmal an seinem Drink: "Naja... und ich glaube das der Hutte... äh.... naja... ein persöhnliches Intresse an mir zu haben scheint.... mmm von daher sollten wir besonders vorsichtig sein udn ich denke ich werde mich was im Hintergrund halten... Ich dachte nur ich sags euch jetzt bevor ich euch in was reinziehe..."

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"Naja... und ich glaube das der Hutte... äh.... naja... ein persöhnliches Intresse an mir zu haben scheint.... mmm von daher sollten wir besonders vorsichtig sein udn ich denke ich werde mich was im Hintergrund halten... Ich dachte nur ich sags euch jetzt bevor ich euch in was reinziehe..."
C'ar'dra seufzte. Das hatte ihnen gerade noch gefehlt.
"Wirrr wissen auch immerrr nochn icht, auf wessen Seite unserrr Gesuchterrr steht. Ich glaube nicht, daß das Imperrrium von seinerrr Anwesenheit weiß. Errr könnte also sowohl mit dem Hutt, als auch mit den Schmugglerrrn zusammenarrrbeiten. - Oderrr mit niemandem. Vielleicht verrrsteckt errr sich auch nurrr. Wirrr sollten harrrausfinden, ob irrrgendeine Grrruppe in letzterrr Zeit ungewöhnlich mächtig geworrrden ist."

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"Nun, nach dem was Dillion erzählt hat zu urteilen, scheint der Hutte ja zur Zeit groß im Geschäft zu sein." Talan wandte sich an Dillion. "Ist das bereits "ungewöhnlich mächtig" oder war er schon vorher so expandierfreudig? "

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Dillion überlegte kurz: "Also, ich war vorhin im "´lying Spaceman", das ist nen Schuppen, wo ich früher ein paar Deals abgewickelt habe, um mich mit meinem Kontaktman zu treffen, Dago, die so ziemlich einzige Person, der ich auf dieser Dreckswelt trauen würde. Er ist zwar kein Gentleman, aber einer der besseren Leute, könnte man sagen... naja... wie dem auch sei, ich komme also in diese Bar" - Dillion bemerkte wie die anderen langsam etwas unrihuger wurden, also bemühte er sich zum Punkt zu kommen- "um mich mit ihm zu treffen, aber wen treffe ich stadtdessen? Na?? Nicht Dago, sondern einen Sulustaner namens Xerian, einen von Dagos angestellten, nen ziemlich schleimiger Typ, der sogar den Hund seiner Großmutter für genug Creds verhöckern würde, wenn ihr mich fragt! Wie Dago dem trauen konnte, habe ich nie verstanden... Also auf jeden Fall erzählt der mir, das Dago Tod ist! Der Hutte hat ihn kaltstellen lassen, weil Dago ihm nicht sein Geschäft abtreten wollte, und das hat er wohl mit vielen gemacht!!
Xerian sagte was davon, dass der Hutte gut 90% der Leute hier faktisch in der Hand hätte! Ich war vor nem halben Jahr noch hier, da war der Hutte ein allgemeines Gerücht, aber ich schätze in letzter Zeit hat er kräftig aufgedreht!!! Ich schätze mal der wird sich mit dem Imos irgendwie geinigt haben, denn früher waren die Imps der Ansicht, das viele kleine freie Händler nicht so das Problem wären, weil die Konkurenz viel zu groß war, und sie versorgungstechnisch auf sie angeweisen waren, aber sowas wie der Hutte hier abzieht, hätten sie sicher nicht gedultet! Von daher muß er sich seinen Arsch mit irgendeinem Deal freigekauft haben..."
Dillion nahm einen Schluck aus seinem Becher und wartete erstmal auf Reaktionen...

***

Sandol war kaum draussen aus der Bar, als ein Speeder auf ihn zuschoss. Er hielt kurz vor ihm, und er erkannte den Fahrer als V'ran.
"Woher hast du das Auto?"
"Unwichtig. Lass uns abhauen." V'ran gestikuliert heftig und schaute sich um. Sandol stieg ein, und fragte nicht weiter. Er hoffte nur, das V'ran nicht allzu viel Aufsehen erregt hatte. V'ran gab Gas und fuhr über einige Umwege zum Hotel zurück.

Am nächsten Tag beschlossen sie, sich ruhig zu verhalten, und den Tag im Hotel zu verbringen. V'ran wanderte zusätzlich noch mehrmals zwischen dem Schiff und dem Hotel hin und her, und versteckte sich auch mehrere Stunden im Schiff. Dieses schien aber unbehelligt zu bleiben, und die Ereignisse von letzter Nacht brachte sie und das Schiff bis jetzt nicht in Bedrängnis. Sandol nutzte die Zeit, um ein wenig nachzudenken, über das was er gestern gehört hatte. Der alte Frachterpilot schien sich unterschwellig über den Hutt etwas aufzuregen. Wenn nicht nur er, sondern auch andere Piloten von der Nichtbezahlung der Aufträge des Hutt betroffen waren, dann müssten hier eine ganze Reihe von Frachter- und sonstigen Piloten zu finden sein. Angenommen, das sie noch so wenig Geld haben, wie der Alte, würden sie vermutlich auch nicht so schnell hier wegkommen.
Sandol beschloss, in der kommenden Nacht noch einmal in die Bar zu gehen, und zu hoffen, das der alte Mann noch da war. Er würde sicherlich Kontakte zu anderen Piloten haben. Außerdem musste Sandol herausfinden, was das für ein kleiner schwebender Droide war, der sie offensichtlich zu verfolgen schien.

Den Tag nutzte Sandol, um sich auszuruhen. Er hatte irgendwie das Gefühl, das es eine lange Nacht werden konnte. V'ran wollte vorerst beim Schiff bleiben, und sich vielleicht später entscheiden, ob er nachkam. So machte sich Sandol spät abends wieder auf den Weg in die Bar. Aber er kam über ein paar Seitengassen und spähte immer vorsichtig um die Ecken, aber so, dass es niemand anderem auffiel. Und tatsächlich entdeckte er den schwebenden Droiden wieder. In der Nähe des Eingangs zur Bar. Sandol beobachtete ihn genau, und er erkannte eine Sensoreinheit, die aber nur nach vorn ausgerichtet war. Das würde ihm helfen.
In dem Moment in dem sich der Droide in eine andere Richtung drehte, sprintete er über die Strasse, rannte um das Gebäude herum, und versteckte sich in einem Nebeneingang. Von hier aus konnte er den Droiden in seiner unmittelbaren Nähe sehen. Was er jetzt auch erkannte, das es nicht mehr das neueste Modell war, es würde also ein leichtes sein, ihn unschädlich zu machen.
Und das tat er auch. Er schritt ganz langsam von hinten an den Droiden, packte ihn mit den Händen, und zug ihn in die Gasse zum Eingang. Zum Glück war hier niemand weiter in der Nähe. Die Repulsoren des Droiden bäumten sich zwar gegen den Griff auf, Sandol hielt aber eisern fest. Dann schlug er mit der geballten Faust von oben auf den Droiden, so dass es ihn im Kreis wirbeln lies. Die Repulsoren wurden schwach, und irgendwo schlugen ein paar Funken raus. Er sah ein Klappe, und öffnete diese. Hervor kam ein Display mit einem Eingabefeld. Damit konnte er den Droiden schnell genug abschallten, ohne weiter gegen ihn "kämpfen" zu müssen.

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V'ran saß im Cockpit seines Shuttles vor einem Terminal und überprüfte welche Kopfgeldjäger sich offiziell für diesen Job gemeldet hatten. Nach seinen Informationen war Bobba Fett nicht dabei und das machte ihn nervös, denn Fett war der einzige dem er ein Xerrol Nightstinger Scharfschützengewehr zutrauen würde, immerhin waren diese Dinger ziemlich teuer. Aber wenn Fett nicht der Schütze war wer dann? Bossk war zu dumm und ungeschickt für so ein Gewehr und von den anderen würde sich keiner in seine Geschäfte einmischen, dafür ging er mit seinen Gegnern zu brutal um. Also war ein Unbekannter hinter dem Dunklen Jedi her, oder es war einfach nur Zufall, aber das glaubte er nicht.

Da seine Suche nichts ergab schickte er eine Nachricht an seinen Auftraggeber er bräuchte etwas Geld um seine Auslagen zu finanzieren, er nannte noch eine genaue Summe und unterbrach dann Verbindung. Er konnte nur hoffen, dass seine Nachricht ankam, denn er brauchte dringend etwas Geld für einige Kleinigkeiten und Sandol konnte er nicht fragen, das würde ihn nur misstrauisch machen.

Er ging in den Frachtraum und überprüfte die Systeme seines Jägers, nur um für alle Fälle gerüstet zu sein. Der Linke Antrieb lief nicht mit 100% also holte er sein Werkzeug und machte sich an die Reparaturen. Als er fertig war, war es früh am Abend und er machte sich mit einigen weiteren Geräten auf den Weg in sein Hotelzimmer.

Eins dieser Geräte war ein neuer Blaster den er noch nicht ausgetestet hatte, er hatte ihn bei einem seiner letzten Aufträge seiner Ware abgenommen. Er besaß einige nette Spezialfunktionen, weswegen V'ran ihn mitgenommen hatte: Integriertes Nachtsichtgerät, Zoomobjektiv, Seilkatapult und sicherlich noch einiges von dem er bis jetzt noch keine Ahnung hatte. Das einzige Problem war, dass der Blaster nicht für einen Menschen gedacht war, sondern für Wookies und dementsprechend schlecht in seiner Hand lag. Er setzte sich also an den Tisch und fing an die Waffe auseinander zu nehmen. Als er damit fertig war nahm er sich einen neuen normalen Blaster der zwar etwas Klobig war aber in eine menschliche Hand passte und fing an diesen Ebenfalls auseinander zu nehmen dann baute er die verbesserten Systeme in den neuen Blaster ein. Kurz bevor er fertig war klopfte jemand an die Tür. V'ran packte die Waffen in einen Kasten und schob sie unters Bett, dann ging er zur Tür um zu gucken wer da war.

***

"Nun, da wirrr hierrr nicht in derrr besten Lage sind, uns um den Hutt zu kuemmerrrn, schlage ich vorrr, wie ueberrrlassen ihn den anderren und statten stattdessen mal diesen Schmugglerrrn einen Besuch ab."

***

"Das sehe ich auch so." Talan wendete sich an Dillion.
"Ich habe zwei funktionierende Umweltanzüge gefunden, falls du also nicht auch einen eigenen kaufen willst, wären wir eigentlich startbereit. Stellt sich eigentlich nur noch die Frage, ob wir mit der Ocean irgendwo im Dschungel landen und uns dann an eins der Camps herantasten, oder ob es irgendeine andere Möglichkeit gibt eins der Camps zu erreichen..."

***

"Hm, die Daten von Generrral Crrracken enthalten die Positionsdaten eines derrr Camps. Es liegt allerrrdings etwa tausend Kilometerrr von hierrr. Ich denke am besten wärrre es, wirrr würrrden uns einen Speederrr ausleihen. Ich verrrmute, die hiesigen Modelle sind alle mit verrrsiegelten Kabienen ausgerrrüstet."

***

Talan nickte.
"Das sollte weniger Aufsehen erregen als mit der Ocean hinzufliegen. Allerdings könnte es schwierig werden mit einem Speeder im Dschungel vorwärts zu kommen. Nun, dazu kann uns der Besitzer des Verleihs, wo wir uns das Ding besorgen sicher mehr sagen. Also von mir aus kann's losgehen, sobald ich meine Sachen zusammengepackt habe."

***

Aresa Fokker fluchte. Q-Pik war doch erwischt worden. Tagelang war es gut gelaufen. Ihre beiden 'Opfer' hatten zwar nicht viel gemacht, aber sie war doch zu Unmengen an Material gekommen. Eine der ersten Lektionen, die sie gelernt hatte, war Geduld zu haben. Nur hatte sie das lange Warten unvorsichtig gemacht. Sandol Ienn, sie wußte inzwischen wie er hieß, und war auch in der Lage gewesen ein wenig über sein früheres Leben als Tie Fighter-Pilot zu recherchieren, hatte ihren Kameradroiden ziemlich professionell kalt gestellt.Sie konnte aber weder auf Sandol, noch auf Q-Pik verzichten. Sie hatte die Deaktivierung des Droiden nichtmal mit ihrer Handkamera festahlten können. "Plan B", flüsterte sie und näherte sich langsam, jedoch nicht im geringsten unauffällig dem Piloten. Von einer Sekunde zu anderen wirkte sie nicht mehr ruhig, sondern nervös, beinahe vertrottelt.

"Sandor Vipet! Bleib stehen!", rief sie."Ich weiß, daß du mit der Erbschaft meines Klienten verschwunden bist. Auch wenn du meinen Partner ruinierst, du wirst dich nicht retten können. Die meisten Aufzeichnungen werden durch eine Zeitschaltung in die Datenbanken der Behörden hochgeladen, wenn wir uns nicht so einigen können."
Ihre Stimme überschlug sich bei den letzten Worten fast. Aresa konnte nur hoffen, daß Sandol ihr die Geschichte von der vertrottelten Privatdetektivin auf falscher Spur abnahm.

***

Nachdem er den Droiden außer Gefecht gesetzt hatte, klemmte Sandol ihn sich unter den Arm und wollte sich im Nebeneingang verstecken und etwas genauer untersuchen. Da sah er eine große und schlanke Frau auf ihn zukommen.
"Sandor Vipet! Bleib stehen!", rief sie. "Ich weiß, dass du mit der Erbschaft meines Klienten verschwunden bist. Auch wenn du meinen Partner ruinierst, du wirst dich nicht retten können. Die meisten Aufzeichnungen werden durch eine Zeitschaltung in die Datenbanken der Behörden hochgeladen, wenn wir uns nicht so einigen können."
Sandol war etwas verdutzt. Die Frau in der dunkelroten Jacke und den auffälligen weißen Schulterstücken machte einen sehr nervösen und aufgeregten Eindruck. Sie war noch ein gutes Stück von Sandol entfernt, was ihm die Gelegenheit gab, schnell in den Hauseingang zu springen und seinen Blaster zu ziehen. Er zielt aber nicht auf sie.
"Bleiben Sie stehen, oder ich schieße!" rief er.
Wen suchte sie? Einen Sandor? Entweder lag ihr eine ungeheure Verwechslung vor, oder sie war raffinierter, als ihr Eindruck, den sie machte. V'ran hatte ihm aber erzählt, dass der Droide auch ihn verfolgt hatte. Etwas war faul an ihrer Geschichte. Und zu welchen Behörden sollte der Droide solche Informationen überspielen? Zu den imperialen? Höchst unwahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich.
"Ich bin der Falsche", rief Sandol der stehen geblieben Frau zu. "Mein Name ist nicht Sandor Vipet und ich habe keine Erbschaft gestohlen. Verfolgen sie mich deswegen? Ist das ihr Droide?"

***

Die Frau lachte.
"Eine billigere Ausrede ist dir nicht eingefallen, Sandor?"
Zumindest blieb sie stehen.
"Mit einem Blaster kannst du mich nicht einschüchtern. Ich hab genügend Beweismaterial über das, was du und dein Komplize die letzten paar Tage getrieben habt. Wenn du mich tötest steckst du nur noch tiefer im Dreck. Das Imperium duldet Verbrecher wie dich nicht, aber das muss ich dir nicht erzählen."
Die Arme von sich gestreckt, so dass erkennbar war, dass sie keine Waffe bereit hatte, näherte sie ich ihm langsam.
"Natürlich können wir uns auch außergerichtlich einigen. Ich glaube, das läge im Interesse von sowohl dir, als auch von meinem Klienten."

***

So langsam macht ihm die Sache Sorgen. Wenn die Imperialen von V'ran und ihm wussten und sie verhaften wollte, dann würde hier sicherlich eine Meute Sturmtruppler auftauchen, die sicherlich auch mit besseren Überwachungsmöglichkeiten aufwarten konnten. Aber da nur die Frau da war, musste hier einfach etwas falsch an der Sache sein.
"Natürlich können wir uns auch außergerichtlich einigen. Ich glaube, dass läge im Interesse von sowohl dir, als auch von meinem Klienten.", rief sie ihm zu.
Er war sich nicht sicher, wie er darauf reagieren sollte. Ohne weiteres konnte er nicht verschwinden, unschädlich setzten konnte er sie ohne großes Aufsehen auch nicht, also blieb ihm nicht viel mehr übrig, als ihr Angebot einzugehen.
"Okay, Sie können mich auf das Schiff meines Partners begleiten", rief er ihr zu. "Dort können wir uns unterhalten, und die Sache klären."
Sandol wartete auf eine Antwort.

***

"Reaktiviere als erstes wieder meinen Droiden. Dann können wir weiter verhandeln!", forderte die Frau. Sie schien nur noch halb so aufgeregt und ihre Stimme war hart geworden. "Wenn ich dich zu V'ran Polks Schiff begleite, brauche ich Q-Pik schließlich als Mittelsmann. Es wäre sonst zu leicht mich übers Ohr zu hauen."

***

"Verdammter Sithdreck!" rief Talan fluchend und warf einen kurzen Blick zurück über seine Schulter auf den Baum, dem er gerade nur mit Mühe ausgewichen war.

Eigentlich war er kein übler Speederbike-Pilot, aber der eng bewachsene Dschungel stellte sich als harte Bewährungsprobe heraus. Der Vermieter hatte ihnen versichert, dass mit einem normalen Speeder im Dschungel kein Durchkommen sein würde, und wenn er sich so umblickte konnte er der Einschätzung des Händlers nur zustimmen.

Talan versuchte einen kurzen Blick zu den anderen zu werfen und bereute dies sofort, als er beinahe ein vorzeitiges Ende an einem aus dem Boden ragenden Felsen fand. Fest entschlossen keinen Blick mehr abseits der Fahrtrichtung zu werfen, betätigte er das Mikrofon, dass im Helm seines Umweltanzugs integriert war.
"Alles klar bei euch?"

***

C´ar´dra hatte die Augen halb geschlossen und führte mit seinem Speeder Bike einen Tanz zwischen den Bäumen auf. Es konnte jedes Hinderniss spüren und leitet ein entsprechendes Ausweichmanöver ein, noch bevor er es überhaupt sehen konnte.
"Ich fühle mich wie zuhause", antwortete er auf Talans Frage.

***

Als er das Hotelzimmer betrat, wusste Aric nicht, was er davon halten sollte. Es war zwar nicht so schäbig wie er erwartet hatte, aber schlimm genug. Er stellte seinen Koffer und den Käfig neben sich ab und hoffte, dass er den Auftrag schnell erfüllen und von Serlon wieder verschwinden konnte. Nachdem er seinen Koffer ausgepackt hatte, überlegte er, wie er anfangen sollte. O'dron E'klab war, soweit der imperiale Geheimdienst es wusste, seit höchstens einer Woche auf dem Planeten. Er war wohl kaum dumm genug, unter seinem eigenen Namen einzureisen. Das Holobild, das Aric von ihm hatte, könnte sich allerdings als nützlich erweisen, wenn er es mit den Daten von den Leuten vergleichen würde, die in der letzten Woche eingereist waren. Andererseits war das Bild schon zwei Jahre alt und würde nichts nützen, falls E'klab sich ernsthaft bemüht hatte, sein Aussehen zu verändern. Außerdem war E'klab ein dunkler Jedi und es war fraglich, ob er bei seinem Einflug überhaupt Daten hinterlassen hatte.
Sollte Aric auf diesem Weg nichts über E'klab herausfinden, blieb ihm noch die Möglichkeit, nach anderen Leuten zu suchen, die an E'klab interessiert waren. Schließlich wurde der Jedi sowohl von bestimmten illegalen Organisationen als auch vom Geheimdienst der Neuen Republik verfolgt. Zumindest waren das die jüngsten Informationen des imperialen Geheimdienstes.
Wenn er E'klab dann gefunden hatte, brauchte er ihn nur noch festzunehmen, was kein Problem darstellen sollte. Aric schaute in den Käfig, wo die kleine Eidechse schon seit Tagen bewegungslos an ihrem Nährgestell hing. Admiral Pellaeon schien sehr überzeugt davon zu sein, dass diese "Ysalamiri", wie er sie nannte, in der Lage waren, die Machtfähigkeiten von Jedis zu unterdrücken. Allerdings musste Aric das Tier dazu erst einmal in die Nähe von E'klab bringen und er konnte wohl kaum ständig mit dem Nährgestell auf dem Rücken durch die Stadt gehen. Daher sollte er auch unbedingt verhindern, dass E'klab irgendetwas bemerkte, denn Aric gefiel der Gedanke an einen fairen Kampf gegen einen dunklen Jedi nicht unbedingt.
Er überlegte einen Moment, ob er sich erst noch etwas von der Reise erholen sollte, aber er entschied sich dagegen. Je früher er mit seinen Nachforschungen begann, desto schneller könnte er von diesem Planeten wieder verschwinden. Aric nahm das Holobild von O'dron E'klab und seine Geheimdienst-ID. Dann verließ er das Hotel und machte sich auf den Weg zur imperialen Verwaltung.

***

"Tja, dann sind wir ja einer Meinung", antwortete die dunkelhaarige Frau. "Aktivierst du jetzt endlich meinen Androiden, Sandol? Es wäre nett, wenn wir weiterkommen würden, bevor die Imperialen auftauchen."

***

"Ich fühle mich wie zuhause" tönte C'ar'dra's Stimme aus Talan's Helmlautsprecher. Talan konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Wenigstens einer, dem die Sache Spaß machte. Als er auch nach einiger Zeit immer noch keine Antwort von Dillion bekam, vergewisserte er sich -nachdem er sich davon überzeugt hatte, dass vor ihm keine größeren Hindernisse zu sehen waren- durch einen kurzen Blick nach links davon, dass bei dem Schmuggler alles in Ordnung war. Vermutlich war die Sendeeinheit des Umweltanzugs defekt oder Dillion war einfach zu sehr ins steuern vertieft, um ihm zu antworten.

Scheinbar endlos viele Bäume später warf Talan einen Blick auf den kleinen Monitor an der Lenkstange seines Speeders und betätigte erleichtert erneut sein Helmmikrofon.
Da das Dröhnen der Speederbikes im Dschungel kaum überhörbar war, hatten sie beschlossen die Bikes einige Kilometer von einem der Schmugglercamps entfernt zurückzulassen und zu Fuß weiter zu gehen. Und wenn die Koordinaten, die ihm seine 'Sabbaccfreunde' in der Bar genannt hatten stimmten, würde er bald wieder festen Boden unter den Füßen haben."Ok, wir sind fast da.Jetzt müssen wir nur noch eine Stelle finden, wo wir die Speederbikes verstecken können."

***

Irgendwie musste Sandol die Frau überzeugen, und der nächste Weg war wohl, ihr den Droiden wieder zugeben und sie mit aufs Schiff zu V'ran zu bringen. Er glaubte inzwischen nicht mehr, dass sie zu den Imperialen gehörte, aber irgendetwas führte sie im Schilde. Und das musste er heraus finden, damit sie ihn nicht weiter auf der Suche nach E'klab hindern konnte. Er reaktivierte also den Droiden wieder. Dieser blinkerte ein wenig hin und her, und dann schob er ihn in Richtung der Frau. Langsam nahm er Fahrt auf, bis er angekommen war. Sandol trat selber aus seinem kleinen Versteck hervor und steckte langsam den gezogenen Blaster ein.
"Also, kommen Sie jetzt mit zum Schiff? Dort können wir uns in Ruhe unterhalten, und die Sache aufklären."

***

"Wir sind uns einig, Sandol! Ich weiß, wo das Schiff liegt.", antwortete sie, dann wandte sie sich dem Droiden zu, "Q-Pik, verfolge uns in mittlerer Distanz und sende alle Daten direkt weiter."

***

C'ar'dra sah auf das Display in seinem Helm und ließ seinen linken Arm, wo er einen Sensor in den Anzug eingebaut hatte, in einem Halbkreis herumwandern.
"Dorrrt vorrrne scheint eine Höhle zu sein. Aberrr wirrr sollten vorrrsichtig sein. Derrr Lebensforrrmenscannerrr kann keine genauen Angaben machen. In derrr Macht spürrre ich die Anwesenheit mehrrrerrrerrr Lebewesen. Ich kann aberrr nicht sagen, wie grrroß sie sind. Zumindestens sind es keine Menschen."

***

"Vorsichtig..." wiederholte Talan die Worte C'ar'dra's nickend,als er von seinem Speederbike stieg und zog zur Betonung der Worte seinen Blaster.
Nachdem auch die anderen beiden von ihren Bikes gestiegen waren, liefen sie langsam zum Eingang der Höhle.
Talan warf' einen Blick hinein.
"Hm, unsere Speederbikes würde da drin zumindest niemand so leicht finden. Man sieht ja nicht mal die Hand vor Augen!"
Nachdem er die in den Helm des Umweltanzugs eingebaute Lichtquelle aktiviert hatte, warf' er nochmal einen Blick hinein, konnte aber nicht wirklich viel erkennen.
Er wandte sich an C'ar'dra "Ich denke es ist das Beste, wenn du vorangehst. Ich sehe da drin vermutlich nicht viel mehr als ...".
Ein Schatten huschte durch den schwachen Lichtkegel der Helmbeleuchtung. Talan trat nervös einen Schritt zurück.
"Irgendwas hat sich da drin gerade bewegt! Und was immer es war, es war jedenfalls verdammt schnell!"
Er blickte wieder zu C'ar'dra und obwohl ihm seine Beunruhigung wohl unübersehbar anzusehen war grinste er
"Wo waren wir stehen geblieben?... Ah ja, du wolltest vorangehen!".

***

V'ran war ziemlich verwundert, als er auf dem Monitor Sandol sah, schließlich kam er auch ohne ihn in das Schiff. Dann trat er einen Schritt beiseite und V'ran konnte den Droiden sehen, der sie letztens verfolgt hatte und davor eine Frau, die wahrscheinlich die Besitzerin war. Er wollte keine Droiden auf seinem Schiff, Menschen konnten sich nur merken, was sie sahen, Droiden konnten es speichern, also griff er in ein Fach neben der Tür und holte einen Blaster heraus. Dann öffnete er die Tür.
"Hallo Sandol, wer ist denn die Frau, die du mithast?"
"Eine Privatdetektivin."
"Ich mag keine Detektive"; sagte V'ran und guckte die Frau dabei grimmig an, "und Droiden mag ich noch weniger." Mit diesen Worten holte er den Blaster hinter seinem Rücken hervor und zielte auf ihn. "Nehmen sie die Waffe runter Polk", sagte die Frau sofort, "niemand wird meinen Droiden zerschießen, und jetzt lassen sie uns rein!"
"Aber nicht mit dem Droiden da", sagte dieser sofort und drückte zweimal ab.
"Q-Pik…, was machen sie da?", schrie die Frau, von der er den Namen immer noch nicht wusste sofort, dann guckte sie zu dem Droiden und sah blaue Blitze über ihn zucken. V'ran sah sie an, "Taschenionenkanone, kein Grund zur Aufregung, jetzt können sie den Droiden auch mit rein nehmen. Wie heißen sie eigentlich?" Mit diesen Worten trat er aus der Tür und legte den Blaster auf einen Tisch.

***

"Mein Name ist Aresa Fokker. Ich bin gerade dabei mit Sandor Vipet eine Einigung zu erzielen, die verhindert, dass ich euch den Imperialen ausliefern muss. Eigentlich hatte ich nicht vor, das Schiff ohne Q-Pik zu betreten, aber es uns allen leichter zu machen und das Geschäft schneller abzuwickeln, bin ich bereit mal eine Ausnahme zu machen. Die Beweise habe ich ohnehin schon im Kasten."

***

C'ar'dra betrat die dunkle Höhle und ein Scheinwerfer an seinem Helm flammte auf. Mehrer Kleintiere huschten verschreckt davon. Er erkannte jetzt, das die Höhle viel größer war, als er von außen vermutet hatte. Ein Spalt zog sich weit in das Gestein hinein.
"Was meinst du? Sollen wirrr hierrr bleiben, oderrr noch weiterrr gehen", fragte er Talan.

***

Sandol war geringfügig überrascht über V'rans Reaktion. Aber das konnte ihnen auch zum Vorteil gereichen.
"Kommen Sie", sagte er zu der Frau, "Ihnen wird nichts geschehen, und Ihr Droide kommt auch wieder in Ordnung." Bis auf die Dellen, die er durch den Kampf erlitten hatte, dachte Sandol.
Argwöhnisch betrachtete V'ran sie, als die beiden in das Schiff traten. Sandol setzte sich an die Seite an einen kleinen Minitisch, der von der Wand abklappbar war, und wies der Frau den gegenüberliegenden Platz zu.
"Also, mein Name ist Sandol Ienn, und das ist mein Partner V'ran Polk. Wir sind auf diesem Planeten um ein paar kleine Nachforschungen über eine Sache anzustellen."
Verständlicherweise wollte er nicht gleich mit der kompletten Wahrheit rausrücken. "Wer sind Sie wirklich, und was wollen Sie von uns oder auf diesem Planeten?"
Aressa lachte, bevor sie sich setzte.
"Wenn ihr glaubt, ihr könnt mit der billigen 'Dir wird nichts geschehen'-Nummer Erfolg haben, dann überseht ihr die Tatsache, dass ich die Trümpfe in der Hand habe. Ich glaube, wir streben alle eine Einigung an, bei der die Behörden nicht eingeschaltet werden. Also rückt die Erbschaft raus, oder ich muss euch ausliefern."

***

Quin war nun schon einige tage unterwegs gewesen und hatte dabei allerhand gesehen , doch nichts hätte ihn darauf vorbereiten können was soeben passiert war ....nicht mal seine Jedikräfte vermochten dies vorauszuahnen. Die 2 riesigen gestalten taumelten unaufhörlich auf Quin zu der zunächst nicht wusste wohin , sie waren 4 Meter groß, grob geschätzt, und sie schienen aus der erde gekrochen zu sein , hässlich waren sie obendrein.
Nachdem Quin den ersten schock überwunden hatte suchte er nach Deckung , aber es gab keine. Dann fühlte er etwas und der Boden schien ihm unter den füssen gezogen zu werden , er verlor den halt und krachte mit dem rücken auf den feuchten wald boden nieder.
...er war eine kurze zeit benommen, kam aber wieder rasch zu sich. Er musterte die umgebung, die gestalten waren nun stehengeblieben, Quin wusste nicht warum aber die schienen irgenjemandem zu gehorchen. Er versuchte einen blick auf diesen jemanden tz erhaschen, aber dieser jemand war nicht in seinen blickfeld.
Erst jetzt bemerkte Quin das er sich nicht bewegen konnte, aussgenommen von seinem kopf den er zu beiden seiten drehen konnte. Er schaute an sich herab und sah das er mit einer art lianen gestrüpp gefesselt war. Er versuchte sich zu befreien aber desto mehr er sich hin und her wand, desto mehr umschlang dieses gestrüpp seinen körper, also bewegte er sich nicht weiter bis er einen weg finden konnte sich zu befreien. "was geht hier vor" rief er der unbekannen person entgegen. Stille.....

...Quin wiederholte seinen ruf "WAS GEHT HIER VOR" aber das unbekannte Wesen gab sich nicht die mühe zu antworten.
Plötzlich merkte Quin eine erschütterung der Macht, so als ob ein Jedi Ritter sich aus einer gefangenschaft befreien wolle aber dies nicht konnte da es keinen ausgang gab..."hilf mir" vernahm Quin plötzlich im geiste. Ohne zu wissen wer mit ihm kontakt aufgenommen hatte antwortete er zunächst "Wie?"...."und wer bist du?".
Stille...
Quin wartete zunächst vergebens auf eine antwort, dann hörte er schritte in seine richtung kommen. Er schaute sich um so gut er konnte und konnte dann auch sehen das die Riesen sich in marsch gesetzt hatte und nun auf ihn zukamen.
Er versuchte sein Lichtschwert mit hilfe der macht zu erreichen aber es funktionierte nicht....es mussten diese netten kleinen tierchen in der nähe sein die die wirkung der macht ausserkraft setzen.
Wer ihn jetzt auch immer gefangen hielt wusste das er hierher kommen würde und das er ein Jedi war.
Die Riesen erreichten Quin und blieben neben ihm stehen. Sie schaute kurz in nördliche richtung alsob sie auf einen befehl warteten , dann nickten sie und eines der Gestalten griff nach Quin, er umklammerte dessen körper mit seiner Riesenpranke und riss ihn aus seine gefangenschaft....

***

Talan biß die Zähne auffeinander. Pelzbälle....kleine, harmlose Pelzbälle. Die Nervosität von der Speederbikefahrt musste ihm immer noch in den Knochen sitzen. Einen Moment lang schloss er die Augen und atmete tief durch, sah' sich in der Höhle um und wandte sich dann Car'dra zu. "Hm...der Spalt scheint etwa in die Richtung zu führen in der das Lager liegt, wenn unsere Informationen korrekt sind. Falls er tatsächlich irgendwie näher an das Lager heranführt und nicht nur in die Erde führt und falls unsere Freunde dann nichts von dem Gang wissen und ihn nicht irgendwie abgesichert haben, so dass wir unbemerkt näher herankommen, dann sollten wir wohl tiefer in die Höhle vorstoßen."
Er legte den Kopf schief und schien kurz zu zögern, schaute dann aber zu Car'dra "Die Chancen, dass Nkllon einfriert sind wohl größer..." Er zuckte grinsend mit der Schulter, lief rasch zu seinem Speederbike um den Rest seiner Ausrüstung zu holen, schob es in die Höhle und trat auf den Spalt zu. "Also weiter!" sagte er unter seinem Visier breit grinsend, als er mit der Hand an den Rand des Spalts gestützt zu Car'dra zurückblickte.

C'ar'dra zögerte nicht. ‚Tu es, oder tu es nicht', schossen ihm dabei kurz Master Skywalkers Worte durch den Sinn. Dann schob er sein Speederbike in die Höhle, schulterte sein Ausrüstungspack und folgte Talan in die Finsterniss.
"Also los, gehen wirrr. Kommst du mit, Dillion?"

***

"Von ‚dir wird nichts passieren' kann nicht die Rede sein.", sagte V'ran kalt und war nicht überrascht ein klein wenig Überraschung, wenn nicht sogar Angst in ihren Augen zu sehen, allerdings nur sehr kurz. "Und jetzt hören Sie endlich mit dieser Erbschaft auf, ich habe keine Ahnung wovon Sie reden. Und was für ‚Beweise' haben Sie überhaupt?" V'ran gefiel überhaupt nicht, dass sie von Beweisen sprach, wer weiß was sie aufgenommen hatte, und die Sache mit der Erbschaft erschien ihm ebenfalls fragwürdig, konnte aber auch ein Hinweis auf die Unfähigkeit seines Gegenüber sein.



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