Kapitel 2 - Der Auftrag
"Schön, da wir nun vollzählig sind, können wir mit der Besprechung beginnen."
General Cracken nickte den Anwesenden zu.
"Ich denke zunächst solle ich sie miteinander bekannt machen, da sie zusammenarbeiten werden."
Er deutet der Reihe nach auf die Versammelten.
"Dies ist Dillion Riece, C'ar'dra, Talan Horl und Sandol Ienn. Sie werden verstehen, warum sie hier sind, wenn sie die näheren Umstände kennen. Ich möchte sie darauf hinweisen, daß ihr Sicherheitsstatus soeben auf Delta Omega eingestuft wurde. Sie sind nicht befugt mit jemand anders, als den hier Anweseneden, über das zu sprechen, was sie gleich hören werden. Ausgenommen Leia Organa Solo und Luke Skywalker. Ich möchte das Wort nun Captain Loran erteilen. Er wird sie einweisen."
Er deutet auf den Piloten vor dem Fenster, der jetzt vortrat und das Wort ergriff.
"Danke General. Ich freu mich, daß sie alle hier sind. Der Grund dafür ist diese Person."
Er schaltete einen Holoprojektor ein, der ein unscharfes Bild eines großen Mannes zeigte. Er sah menschlich aus, aber irgendwie war sein Alter nicht zu schätzen.
"Dies ist O'dron E'klab. Das Holo wurde vor zwei Wochen aufgenommen. Wo spielt keine Rolle. Ich war an einer Aktion beteiligt, welche die Festnahme dieses Mannes zum Ziel hatte. Wir wissen kaum etwas über ihn. Nur, daß er für Palpatine arbeitete. Nach dem Tod des Imperators taucht er als Berater mehrere Kriegsherren auf. Gerüchten zu Folge, soll er ein Adept der Dunklen Seite sein."
Loran deutete auf C'ar'dra.
"Daher hat Meister Skywalker beschlossen, sie zu schicken. Leider hat O'dron E'klab den Planeten verlassen, auf dem wir eine groß angelegte Aktion vorbereitet hatte. Daher sind meine Männer momentan unabkömmlich. Sie müssen ihre Tarnung noch eine Weile aufrecht erhalten, da wir viel Arbeit investiert haben. Wir wissen inzwischen, daß O'dron E'klab sich in das Serlon System abgesetzt hat. Eine loyale imperial Welt, die Vizeadmiral Paelleon ergeben ist. Hier kommen sie ins Spiel. Wir brauchen sehr schnell jemanden, der sich in das System einschleusen kann und nach O'dron E'klab suchen kann. Dillion Riece kennt sich in dem System aus. Er ist bereit uns zu helfen, wenn wir im Gegenzug bestimmte Dinge vergessen. Lt. Horl kennt sich mit Infiltrationen aus und Flightofficer Ienn hat Erfahrung mit imperialem Fluggerät. Deshalb haben wir sie vier ausgesucht, unbemerkt in das Serlon System einzudringen und O'dron E'klab zu finden und zu verhaften. Ihnen sollte klar sein, daß diese Aufgabe nicht ungefährlich ist, aber ich bin überzeugt, daß sie die nötige Erfahrung und das richtige Können haben, um sie zu lösen. Dieser Mann ist eine Bedrohung für die Galaxis. Er muß so schnell wie möglich unschädlich gemacht worden. Ich habe hier für jeden von ihnen eine Datenkarte mit allen uns bekannten Fakten. Ich muß sie bitten, die Karten mit ihrem Retinaabdruck zu sichern."
Er deutete auf ein entsprechendes Gerät.
"Wenn sie jetzt noch Fragen haben, schießen sie los. Sie werden morgen aufbrechen. Unterwegs können sie sich mit den Daten vertraut machen. Der GNR wird sie mit einem Holocom ausrüsten, so daß sie über eine sichere Verbindung zu General Cracken verfügen."
Loran holte vier Datenkarten hervor, die er auf Crackens Schreibtisch legte und wartet auf Fragen.
***
Talan meldete sich zu Wort und wiederholte die Worte, die ihn am meissten beschäftigten: "Ein Adept der Dunklen Seite? Ein Dunkler Jedi!?"
"Vergessen sie nicht, dass es sich bisher nur um ein unbestätigtes Gerücht handelt" warf Loran ein.
"Gerücht oder kein Gerücht: Wenn auch nur die kleinste Chance besteht, dass es sich wirklich um einen dunklen Jedi handelt und das tut sie, sonst hätten sie wohl kaum C'ar'dra hierher bestellt: Wie bei den schwarzen Knochen des Imperators stellen sie sich dann eine Verhaftung vor?
Ich zweifle nicht an C'ar'dra's Fähigkeiten, aber der Sprung aus dem Serlon-System dürfte mehrere Tage dauern. Nach allem was ich bisher gehört habe dürfte es selbst Luke Skywalker schwer fallen einen gefangenen Dunklen Jedi so lange unter Kontrolle zu halten und mir gefällt die Vorstellung eines wütenden Dunklen Jedi auf meinem Schiff überhaupt nicht."
***
Sandol hörte den Ausführungen von Loran aufmerksam zu. Ein dunkler Jedi führte also seine Machenschaften draußen in der Galaxis. Ihm war vorher schon das Lichtschwert an C'ar'dras Seite aufgefallen. Sandol kannte bis jetzt keinen Jedi, aber nach allem was er von ihnen gehört hatte, können sie nahezu unglaubliches bewirken. Wenn also C'ar'dra ein Jedi ist, warum sollte er nicht einen dunklen Jedi bezwingen können. Viel eher machte ihm die Einschleusungsaktion sorgen. Das musste genau durchdacht und geplant werden.
"Nun, wenn C'ar'dra den dunklen Jedi in Schach halten kann mit seinen Machtfähigkeiten, sollte das kein Problem sein." Entgegnete Sandol auf Talan's Reaktion. "Erst mal müssen wir ihn bekommen, und dazu müssen wir uns ganz genau Gedanken darüber machen, wie wir ins System kommen, und wie wir überhaupt an O'dron E'klab ran kommen."
***
General Cracken räusperte sich, als Talan entgeistert reagierte.
"Wie Captain Loran schon sagte, handelt es sich um Gerüchte, die wir weder bestätigen, noch wiederlegen können. Ich bezweifle aber stark, daß sie es tatsächlich mit einem dunklen Jedi zu tun haben. Der Imperator war vorsichtig damit, wieviel Wissen er weitergegeben hat. Soweit wir wissen, war Darth Vader der einzige voll ausgebildete Jedi im Dienst von Palpatine. Sollte sich das Gerücht bestätigen, wäre es vielleicht besser O'dron E'klab endgültig zu eliminieren, falls C'ar'dra dem zustimmen kann."
Er sah den schweigsamen Humanoiden an.
"Wirrr Jedi haben schon immerrr diejenigen gejagt, die derrr Dunklen Seite dienen. Das ist unserrre Verrrantworrrtung. Wenn errr ein Anhängerrrr derrr Dunklen Seite ist, und ich ihn nicht zurrrück zurrr Hellen Seite führrren kann, werrrde ich ihn verrrnichten."
C'ar'dra sah Talan zuversichtlich an.
"Wirrr werrrden diesen Mann finden und uns um ihn kümmerrrn."
Cracken nickte und wandte sich an Sandol.
"Was die Planung betrifft. Sie haben nur begrenzte Zeit. Deshalb bitte ich sie, sich möglichst heute über ihre grobe Vorgehensweise zu einigen. Sie werden zwar eine ganze Weile unterwegs sein, aber es liegt lediglich Ord Mantel auf dem direkten Weg ins Serlon System, um dort einen Zwischenstop einzulegen. Es gibt dort Verbände der Flotte, aber wir müßten Admiral Ackbar informieren, wenn sie auf deren Ressourcen zurückgreifen müßten. Ich kann ihnen ein Büro zur Verfügung stellen, wo sie sich besprechen können."
"Danke Generrral, aberrr das wirrrd nicht nötig sein. Meine Unterrrkunft ist grrroß genug. Ich schlage vorrr, daß alle ihrrre Sachen holen und bei mirrr unterrrkommen."
***
Die Ausführungen des Generals und C'ar'dra's hatten Talan beruhigt: Ein toter Dunkler Jedi konnte wohl kaum Schaden anrichten.
Obwohl man seine Teilnahme an diesem Auftrag nicht unbedingt freiwillig nennen konnte, spürte er nun wie ihn der Tatendrang übermannte, der ihn vor jedem seiner bisherigen Aufträge überkommen hatte. Vielleicht war es gar nicht so übel, nach all den Jahren mal wieder etwas Abwechslung vom Spielerleben zu bekommen.
"Was die Planung betrifft. Sie haben nur begrenzte Zeit. Deshalb bitte ich sie, sich möglichst heute über ihre grobe Vorgehensweise zu einigen. Sie werden zwar eine ganze Weile unterwegs sein, aber es liegt lediglich Ord Mantel auf dem direkten Weg ins Serlon System, um dort einen Zwischenstop einzulegen. Es gibt dort Verbände der Flotte, aber wir müßten Admiral Ackbar informieren, wenn sie auf deren Ressourcen zurückgreifen müßten. Ich kann ihnen ein Büro zur Verfügung stellen, wo sie sich besprechen können."
"Danke Generrral, aberrr das wirrrd nicht nötig sein. Meine Unterrrkunft ist grrroß genug. Ich schlage vorrr, daß alle ihrrre Sachen holen und bei mirrr unterrrkommen."
Talan nickte und stand auf "Nun, da ich bereits weiss, wo sich C'ar'dra's Unterkunft befindet, gehe ich dann schonmal und hole meine Sachen. Wir sehen uns dort." An Sandol gewandt fügte er hinzu "Ich mache mir weniger Sorgen, wie wir ins System reinkommen, als darüber, wie wir alle unbeschadet wieder rauskommen, nachdem wir in's Wespennest gestochen haben!" Er wandte sich Riece zu "Nun, ich denke mit Riece's Kenntnissen des Systems werden wir schon eine Lösung finden!" Er blickte noch einmal zu Cracken und Loran.
"General" sagte er mit der kleinsten Verneigung seines Kopfes, nickte Loran zu und verlies' dann das Büro durch die Tür.
***
V'ran befand sich auf dem Weg zu Sandol, obwohl er sicher war, dass er noch bei der Besprechung mit Cracken war. Aber er hatte nun endlich genauere Informationen über seinen Auftrag erhalten und musste wissen, wie Sandol flog, also hatte er sich vorgenommen zu ihm zu gehen und zu warten. Er überlegte, ob er in sein Quartier einbrechen sollte entschied sich dann aber doch dagegen, schließlich brauchte er seine Hilfe und die würde er auf diese Art nicht bekommen. Sowieso würde es eine Menge unnötigen Ärger geben, wenn er im Palast einbrach, also entschied er sich, sich neben die Tür zu setzen und zu warten.
Zum Glück kamen keine Wachen vorbei, sonst hätten sie ihn bestimmt weggeschickt, und das wäre gar nicht gut gewesen. Er hatte schon eine Weile gewartet und guckte sich grade etwas um, als er hinter sich eine Katzenartige Stimme hörte: "Was machen Sie Hierrr?", die Stimme hörte sich nicht so an als ob die Frage höflich gemeint wäre.
Er drehte sich blitzschnell um und zog seinen Blaster, aber bevor er Zielen konnte wurde ihm die Waffe plötzlich aus der Hand gerissen und er sah, dass das Katzenwesen ein aktiviertes Lichtschwert mit einer roten Klinge in der einen und seinen Blaster in der anderen Hand hielt.
***
C'ar'dra sah Talan nach. Da sonst keiner mehr Fragen stellte, stand er auf und verbeugte sich leicht vor Cracken.
"Generrral, sie können sich darrrauf verrrlassen, daß die Angelegenheit gerrregelt wirrrd."
Er wandte sich an den Piloten.
"Captain Lorrran, ich danke ihnen für die Erläuterrrungen."
C'ar'dra verließ den Raum und Dillon und Sandol folgten ihm. Als sie auf dem Flur standen dreht er sich zu ihnen um.
"Ich schlage vorrr, daß wirrr ihrrr Gepäck holen und ich sie dann zu meinerrr Unterrrkunft brrringe."
Wie sich herausstellte, lag Dillons Zimmer nur drei Ebenen unter der von Sandol, daher wollte Dillon nachkommen, während C'ar'dra Sandol zu seinem Zimmer begleitete. Als sie um die Ecke des Flures kamen, sahen sie einen Mann auf dem Boden sitzen, der an Sandols Tür lehnte. C'ar'dras Hand glitt instinktiv zu seinem Gürtel.
"Was machen sie hierrr", verlangte er zu wissen.
Der Mann zuckte zusammen, sprang auf und griff nach seinem Blaster. Bevor er sich jedoch umdrehen konnte, hatte C'ar'dra ihm die Waffe entrissen, und sein Lichtschwert gezogen.
"Bleiben sie da stehen", verlangte er.
Als sich der Mann umdrehte, erschien ein verblüffter Ausdruck auf Sendols Gesichte.
"Warte, einen Moment, Car'dra. Ich kenne ihn."
"So? Dann kannst du mirrr ja vielleicht sagen, was errr hierrr macht."
"Nein, kann ich nicht. Aber ich bin auch neugierig." Er sah V'ran an. "Also?"
***
V'ran überlegte einen Moment, ob er den Jedi anlügen sollte., war sich dann aber sicher , dass der es merken würde. "Ich brauche Sandols Hilfe bei einem Auftrag und wollte wissen, ob er noch Zeit für ein Teamduell hat."
***
C'ar'dra sah den Mann nachdenklich an, dann steckte er sein Lichtschwert zurück in den Gürtel. Er reichte den Blaster an Sandol weiter. "Mir scheint es, als wäre das Ihre Angelegenheit. Aber wir haben nicht viel Zeit. Wenn Sie ihm helfen wollen, habt ihr eine Stunde. Dann erwarte ich Sie." Er nannte Sandol die Adresse. "Nun, was wollen Sie tun?"
***
Irgendwie war Dillion leicht, nervös... nein nervös war nicht das richtige Wort... angespannt,... nein panisch...
Das war irgendwie nicht sein Tag, dachte er sich. Nun eigentlich hatte es das letzte halbe Jahr nicht besonders rosig ausgesehen. Die neue Republik gab sich alle Mühe die Ordnung in dem Sektor wiederherzustellen, und das tat sie ganz gut, was Schmuggel von bestimmten... ähh Handel mit spezieller Ware viel lukrativer gemacht hatte, zudem aber leider auch im noch größerem Maße risikoreicher...
Und obwohl es, wie gesagt nie besonders gut aussah, sah es doch in der letzten Zeit besonders Beschissen aus!!! Hey, am einen Tag uieht er einen riesen Auftrag an Land, 25.000 Credits nur um 2 Lächerliche Kisten mit Fisch oder sowas, zumindest stank es so, von A nach B zu fliegen, und am nächsten sitz er hier, mit lauter Irren in einem Raum und wird auf eine Himmelfahrtskommande geschickt!
Aber irgendwie konnte ihn das nicht schocken... Eigentlich hatte ihn garnichts mehr überrascht als ihn einer dieser neuen Abfangkreuzer der Republiks-Flotte aus dem Hyperraum gefischt hatte... Einfach so... Als ob die den ganzen Tag da sitzen würden und warten, bis irgendjemand mal vorbei kommt, dem sie mal Hallo sagen können. Aber die haben da nicht einfach so gewartet, die wußten das er kommen würde, und er hatte es gemerkt, als sie ihn direkt identifiezieren konnten, obwohl er doch erst kurz vor seinem Aufbruch die Transpondercodes geändert hatte...
Und so haben sie ihn aufgegabelt und ihm ein Angebot gemacht, was er nicht abschlagen konnte....
Als ob er die Wahl gehabt hätte...
Naja... er fragte sich nun warum grade der Finger des Galaktischen Schicksals auf ihn deutete? Was hatte er den schlimmes angestellt??? Wenn Cracken nur jemanden gesucht hätte, der sich im Serlon System auskannte, da hätten sie auch jemand anders finden können, schließlich war es doch algemein bekannt, das sich das System über kurz oder Lang zum neuen Lieblinksversteck für Abschaum aller Art werden würde...
Ok, er war auch ein paar mal da gewesen, aber das waren auch Ausnahmefälle gewesen, und er hatte seinen Aufenthalt auch immer so kurz wie möglich gehalten!!!
Und wie würden sie diesen Jedi finden, geschweige denn festhalten! Wie hält man einen 2. Darth Vader gefangen??? Sagt man da ganz lieb bitte bitte, und dann macht der Typ alles was man will??? Wohl kaum!!
Und abgesehen davon wie kamen sie überhaupt ins Serlon System? Mit seiner Emily jedenfalls nicht, nachdem der Kreuzer mit ihr fertig war, war er froh gewesen, das sie berhaupt noch flog!!
Während Dillion so in seinen Gedanken hing, merkte er, wie sich die Gruppe so langsam in Bewegung setzte...
Er sprang auf und wante sich nochmal Cracken: "Moment Mr.. General... Wie kommen wir überhaut ins Serlon System, ich meine, ohne Schiff???"
***
"Moment Mr.. General... Wie kommen wir überhaut ins Serlon System, ich meine, ohne Schiff???"
"Ich bin mir sicher Lt. Horl hat genug Platz." Cracken lächelte zuversichtlich.
***
Sandol war dem Jedi aus Cracken's Büro gefolgt. Zusammen gingen sie nun zu seinem Appartement, und wurden da von V'ran überrascht.
"Ich brauche Sandols Hilfe bei einem Auftrag und wollte wissen, ob er noch Zeit für ein Teamduell hat."
"Mmh, Zeit hab ich eigentlich keine. Unser Auftrag von Cracken hat oberste Priorität. Außerdem bin ich immer noch im Militär, das heißt ich darf mich bei keinen ‚Glücksspiel-Duellen' erwischen lassen. Andererseits stehe ich in Ihrer Schuld. Ohne Sie wäre ich damals nicht aus dem imperialen Raum
gekommen. Was ist den das für ein Duell?"
Zu C'ar'dra gewand sagte er: "Ich denke ich unterhalte mich kurz mit V'ran, und schaue, ob ich ihm helfen kann. Ich bin dann schnellstmöglich da."
Er schloss sein Appartement auf, um schnell noch ein paar Sachen zusammen zusuchen, und sich umzuziehen. Bevor er eintrat, wandte er sich wieder C'ar'dra und V'ran zu.
***
Car'dra akzeptierte die Antwort von Sandol mit einem Nicken und wartete auf Dillion. Dann ging er mit dem Mann zu seiner Suite, vor der Talan bereits wartete.
"Wo ist denn Sandol geblieben?" fragte er.
"Derrr kommt nach. Errr muß noch etwas errrrledigen", antwortet C'ar'dra.
Er öffnete die Tür und ließ seine Gäste eintreten. Nachdem er die Tür geschlossen und jedem etwas zu trinken angeboten hatte, ging er zu dem Holoprojektr der Suite und legte die Datenkarte von Cracken ein. Das Gerät erwachte summend zum Leben und zeigte eine helle Sonne, um die sich mehrere Planeten und ein großes Asteroidenfeld drehten. Eine Droidenstimme begann einen Vortrag zu halten:
"Das Serlon System befindet sich an einer Hyperraumroute, die von den Kernwelten zum äußeren Rand führt. Aufgrund der politischen Entwicklung wird sie heute kaum noch genutzt. Das System kreist um einen Stern der Klasse M. Es hat einen Planeten mit einer Atmosphäre hervorgebracht. Allerdings enthält die Atmosphäre Gase, die für Menschen gefährlich sind. Daher wurden alle Städte in geschlossenen Enklaven gebaut, die man nur in Schutzanzügen verlassen kann. Das Klima ist feucht-heiß und 80% des Landflächen sind von dichtem Dschungel überwuchert. Die Städte dehnen sich überwiegend unterirdisch aus, da der Planet auch reich an Bodenschätzen ist. Alle zehn bedeutenden Stadtzentren und viele kleine sind mit einer unterirdischen Bahn verbunden. Die zehn großen haben gewaltige Kuppeldächer, in denen die Raumhäfen untergebracht sind, und aus denen große Türme ragen. Um den Planeten kreisen eine Reihe von Raumstationen und zivile Reparaturdocks und Werften. Im gesamten System, und besonders im Asteroidengürtel, wird nach Erzen geschürft. Die Verteidigung am Boden besteht aus einer Garnison in der Hauptstadt. Zudem hat jeder der zehn großen Städte drei Staffeln TIE Jäger und eine Einheit Sturmtruppen. Eine alte Golan Eins Plattform befindet sich in einem geostationären Orbit über dem bewohnten Kontinent, ist nach unseren Informationen aber nur bedingt einsatzfähig. Die Sektorflotte besteht aus einem Zerstörer der Siegesklasse, sowie zwei Dreadnaughts, die nach dem Tod von Thrawn offenbar niemand abgezogen hat. Das Serlon System hat einen großen grauen Markt, auf dem Waren zwischen Republik und Imperium ausgetauscht werden. Der Sektor Kommandant, der treu zu Vize Admiral Paelleon steht, drückt dabei beide Augen zu. Wir vermuten eine Reihe von Schmugglercamps im Dschungel."
Das Hologramm verblaßte und lieferte eine Reihe von statistischen Angaben, dann schaltete es sich ab.
"Nun ja. Interrresannt", sagte C'ar'dra.
***
Dillion hörte sich den Vortrag des Droiden geduldig an und wartete bis sich bei den anderen der Informationsflut gesetzt hatte...
"Also... Was die Hypperaumroute angeht, sie wird noch genutzt, zumindest wurde sie das als ich das letzte mal da war, zwar nicht von allem was sich offiziel nennt, aber die Route wird von Schmugglern und Piraten noch gerne genutzt.
Was der Metallkopf vergessen hat zu erwähnen ist das sich nen Hutte wohl eine der größeren Minengesellschaften an sich gerissen hat und so de fakto die Macht dort hat, zumundest nach dem was ich gehört habe...
Zumindest habe ich noch nichts gesehen oder gehört was dagegen spricht....
Ausserdem befinden sich im Asteroiden Feld noch mehre Verstecke von Piraten die sich auf unbedarfte Handelsschiffe und die Minen-Transporter spezialisiert haben....
Und die Imperialen halten sich die Augen zu! Die haben selbst genug eigene Probleme! Sie sind zwar die offiziellen Machthaber, aber sie haben verdammt große Probleme sich versorgungstechnisch überwasser zu halten! Dieses Golan Teil zum Beispiel: als ich da war waren sie grade dabei dafür zu Sorgen, das es nicht total auseinanderfällt....
Nach allem was ich gehört habe, benutzen sie selbst sogar selbst den Schwarzmarkt, um an Ersatzteile für ihre Ausrüstung zu kommen! Ich kenne viele die auch schonmall für die Imps in dem Sektor gearbeitet haben!
Gerüchteweise sollen die sogar mal nen Frachter gefilzt haben, der voll war mit Ersatzteilen für einen Sternenkreuzer der Dreadnaught-Klasse, und 3 mal dürft ihr Raten, wem der Frachter gehörte! Ich sags euch... die Stecken unter einer Decke: Die Imps und der Hutte, wenn es ihn den gibt!! - Er versorgt sie mit Equipment und sie lassen ihn in Ruhe sein Ding durchziehen!" - Dillion war voll dabei, ok er neigte in diesem Zustand zum leichten Übertreiben, aber er war, wenn man das so ausdrücken kann, fasziniert von der Genialität dieses BigBosses, wenn es ihn denn gibt, und es machte alles sinn, nachdem was er gehört hatte...
"Also," schloß er seinen Vortrag: "Wenn ich nen Dunkler Jedi wäre würde ich mich auch dorthin abseilen!!"
Und dann lehnte er sich entspannt zurück, wartete auf die Reaktionen der anderen und genehmigte sich eine Drink aus der Minibar des Zimmers...
***
Talan seuftze innerlich, als sein neu erwachter Tatendrang einen Dämpfer nach dem anderen verpasst bekam.
Er lehnte sich in seinem Sessel vor und wandte sich den Anderen zu.
"Ein netter kleiner Planet. Asteroiden und giftige Atmosphäre. Alle wichtigen Einrichtungen unterirdisch, dass heisst :
Wenig Zugangsmöglichkeiten und im Alarmfall leicht abriegelbar. Dazu kommen Sturmtruppen sowie genug Tie's um eine kleine Raumschlacht zu schlagen in jeder Stadt, sowie eine Garnison, die das ganze noch übertreffen dürfte, sollte sich unser Freund dort aufhalten. Zu allem Überfluss besteht auch noch die Möglichkeit, dass wir es nicht nur mit Imperialen, sondern auch einem Hutten und seinen Handlangern zu tun haben! " Talan dachte kurz nach und atmete tief durch.
"Nun gut, niemand hat behauptet, es würde einfach werden. Ich sehe die Lage so:
Das Reinkommen in das System sollte kein Problem darstellen. Ein Frachter mehr oder weniger dürfte durch den bestehenden regen Warenverkehr kaum Aufsehen erregen.
Was die Suche nach unserem Freund angeht, könnte sich die Zusammenarbeit der Imps mit dem Hutten, sofern sie den Tatsachen entspricht auch als nützlich erweisen, da es eventuell leichter und weniger Aufsehen erregend sein wird den Handlangern des Hutten Informationen über ihn zu entlocken als den Imperialen.
Wie wir dann an unseren Kandidaten rankommen, können wir wohl ohnehin erst dann entscheiden, wenn wir dort sind.
Nehmen wir also an, wir hätten unseren Auftrag bereits erfüllt und hätten irgendwie einen Weg gefunden auch da wieder rauszukommen, wo wir ihn aufgespürt haben.
Wenn wir das Ganze unbemerkt über die Bühne ziehen können, sollte es keine Probleme geben.
Nun: gehen wir davon aus, dass wir das nicht können.
Dann kommt das meiner Meinung nach größte Problem was die "Abreise" angeht ins Spiel:
Die 3 Tiestaffeln pro Stadt.
Bei allem Respekt für Flightofficer Ienn's Flugkünste, aber selbst wenn es uns gelingt den Großteil der Tie's bereits am Boden auszuschalten:
Selbst eine einzige Staffel ist für einen Frachter sowie einen Piloten ohne Flügelmann eine verdammt harte Nuss und die Golan wird es uns nicht leichter machen.
Dazu kommt, dass wir aufgrund des Asteroidenfeldes eventuell eine ganze Weile brauchen werden, um einen halbwegs sicheren Hyperraumsprung zu berechnen, das heisst, dass wir uns vermutlich eine ganze Weile mit denen auseinandersetzen müssen.
Ein weiteres Problem ist Ienn's Schiff: Im Prinzip gibt' es zwei Möglichkeiten. Entweder wir kommen bereits mit einem Jäger im Schlepptau ins System, was die Aufmerksamkeit die wir erregen um eine gehörige Portion heben dürfte, oder wir borgen uns eines von den Imperialen.
Aber um das zu klären, sollten wir wohl erstmal abwarten, was er dazu meint, wenn er wieder zurück ist." Talan lehnte sich in seinem Sessel zurück und wartete auf die Einschätzung der Anderen.
***
V'ran wartete bis der Jedi gegangen war und fing an zu erzählen: "Es ist ein kleines zwei gegen zwei Duell, bei dem ein Wettgewinn von fünfzigtausend Credits winkt. Die beiden gegnerischen Piloten sind recht gut haben aber noch keine echte Raumerfahrung. Das wirklich Interessante ist, dass der Barbesitzer es irgendwie geschafft hat Simulatorsoftware für sämtliche TIE-Modelle zu besorgen, was auch den Defender einschließt." Er überlegte einen Moment, ob er ihm noch mehr erzählen sollte entschied sich dann aber erstmal Sandols Reaktion abzuwarten.
***
"Nun ja. Eins steht fest. So kann ich auf dem Planeten nicht herrrumlaufen." C'ar'dra zeigte sein Raubtierlächeln und sah demonstrativ an sich herunter. "Mit der Rrraumfahrrrt kenne ich mich nicht sehrrr aus. Vielleicht sollten wirrr mit zwei Schiffen in verrrschiedenen Städten landen? Nichts lenkt den Jägerrr mehr ab, als eine Beute, die sich plötzlich verrrdoppelt."
***
Talan dachte über C'ar'dra's Vorschlag nach.
"Hm, der Vorschlag gefällt mir, auch wenn ich hoffe, dass die Rolle der Jäger uns überlassen bleibt.
Wegen des anderen Problems: Ich habe auf der Ocean noch einen alten Vakuumanzug, der mir ohnehin immer zu groß war.
Darin sollte sie jeder für einen gewöhnlichen Frachterpiloten halten, solange sie ihr Lichtschwert verborgen halten."
Talan schaute zu Dillion hinüber, warf' ihm kurz einen abschätzenden Blick zu.
"Nun, da es so aussieht, als müssten wir noch eine Weile auf unseren Freund Ienn warten..."
Talan zögerte, maß C'ar'dra mit demselben Blick und fügte dann an Dillion gewandt hinzu:
"Ein Schmugg..... ich meine ein freier Händler wie sie spielt doch sicher Sabbacc?!" stellte er mit einem breiten Grinsen fest.
"Was halten sie davon, wenn wir unserem Freund hier die Grundlagen beibringen?"
Ohne eine Antwort abzuwarten holte er die Karten , die er immer bei sich trug aus seinem Mantel.
Es gab' in der Suite zwar keinen Sabbacctisch, aber für einige der einfacheren Regelvarianten war das auch nicht nötig.
Als Talan den Gesichtsausdruck des Jedi bemerkte fügte er beruhigend hinzu:
"Keine Sorge, man sagt mir zwar nach, ich hätte schon viele um ihr letztes Hemd gebracht, aber erstens brauchen wir ja nicht um Credits zu spielen und zweitens...."
Er lies seine Stimme verstummen und imitierte dann den Blick den C'ar'dra an sich hinuntergeworfen hatte, um auf seinen Mangel an Kleidung hinzuweisen, wobei sein Grinsen noch breiter wurde als es ohnehin schon war.
***
Dillion grinste, und räumte mal eben mit einer Handbwegung den Tisch frei, so das Talan genügent Platz hatte, und die Karten zu verteilen.
"Selbstverständlich spiele ich Sabbacc!"fügte er mt dem selben Grinsen hinzu, was er von Talan bekommen hatte.
Bringen wir ihm ruhig die Grundlagen bei, Schaden kann es ja selbst einem Jedi nicht! - Und als er den etwas abschätzigen Blick Car´dras bemerkte ergänzte er schnell noch mit einem ironischen Grinsen: (quais einem ";-)") "Sehen Sie es doch einfach nicht als Glückspiel an, sondern als weiteres Element unserer Tarnung an! Jeder spielt Sabbacc, wo wir hinmüssen, da wollen sie doch nicht aussen vor bleiben, oder???"
***
C'ar'dra grinste zurück. "Wenn sie darauf bestehen, tun sie sich keinen Zwang an. Ich würde es zwar vorziehen, mir ein neues Outfit zu kaufen, aber bitte."
***
"Nun, wie gesagt, bin ich eigentlich auf dem Weg zu einer wichtigen Mission, und muss zum Briefing. Außerdem dürfte ich mich auf keinen Fall in Uniform dabei sehen lassen. Also, hängt es jetzt davon ab, wann wir starten, und wann genau dieses Team-Duell ist. Falls es also vor unserem Missionsstart ist, ließe sich da vielleicht etwas machen."
Sandol hatte inzwischen ein paar Dinge in seinem Appartement zusammen gesucht. V'ran schien von der Antwort ein wenig erleichtert zu sein.
***
Talan versuchte vergeblich sich zu erinnern, wann er jemals bei einem Spiel so deprimiert gewesen war.
Dabei störte es ihn wenig, dass der Jedi nach einer kurzen Einspielphase in der letzten halben Stunde praktisch die Hälfte der Spiele
gewonnen hatte, während er und Dillion, der sich als respektabler Gegner erwies sich die andere Hälfte teilten.
Was in frustrierte waren die Spiele, die er selbst gewonnen hatte. Es machte einfach keinen Spass, nur mit guten Karten zu gewinnen.
Und mit schlechten zu gewinnen erwies sich als aussichtslos. Dabei hätte er sich gleich denken können, dass es sinnlos sein würde einen Gegner zu bluffen,
der fühlen konnte, ob man es tat oder nicht. Dazu kam, dass das Raubtiergesicht C'ar'dra's nicht unbedingt leicht zu lesen war, was Bluffs seinerseits anging.
Er schaute auf die Karten die er soeben ausgeteilt bekam. Ein mittelmäßiges Blatt. Normalerweise hätte er es durchaus als aussichtsreich angesehen, aber unter den gegebenen Umständen war an einen Sieg nicht zu denken. Während er sich noch einmal dankbar damit tröstete, dass er vorgeschlagen hatte nicht um Credits zu spielen, blickte er zu Dillion, um nach einem Anzeichen dafür zu suchen, wie er die Situation aufnahm und versuchte dabei das Raubtiergrinsen des Jedi zu ignorieren.
***
Dillion war frustriert... In Crackens Büro war er davon ausgegangen, das heute wohl nicht sein Tag war.... Nunja... jetzt wußte er es definitiv...
Er war zwar kein schlechter Spieler und Talan spielte auch nicht schlecht. Aber der Jedi war einfach... godlike... Und das lag sicher nicht daran, das er so ein erfahrener Spieler war. Das war er nicht, er fing grade erst an, und grade in den ersten Runden sind ihm ein paar entscheidene Fehler unterlaufen, aber als er das Spiel dan erstmal begriffen hatte, war C'ar'dra quasi unaufhaltsam gewesen! Ok, Dillion hatte nicht alle Spiele verloren, aber dass auch nur, weil er immer ein gutes Blatt gehabt hatte... Aber er (und Talan wahrscheinlich auch) hatte die schmerzhafte Erfahrung gemacht, das es unmöglich war den Jedi zu bluffen...
Er blickte zu Talan, der wohl auch seinen einzigen Trost darin fand, nicht um Credits zu zocken! Dann blickte er auf seine Karten: Mit abstand das besch**** Blatt was er in den letzten 10 Jahren in der Hand gehalten hatte... und er war dran mit setzten: "Ich erhöhe," meinte er nur trocken, und warf einen weiteren Spielstein in die Mitte...
Der Jedi funkelte ihn an:"Wollen sie das wirklich tun, Mr Rice??" Das war zuviel.....
Dillon warf seine Karten auf den Tisch und meinte: "Frag... ich passe.... Was will man da machen!...." gefrustet stand er auf und holte sich einen weiteren Drink!
***
Nachdem Sandol sich umgezogen hatte sind beide in die Bar gegangen und hatten auf ihre beiden Kontrahenten gewartet. Als dann beide aufgetaucht waren und der Einsatz dem Barkeeper übergeben worden war hatte sich jeder einen Jäger ausgesucht V'ran hatte sich natürlich für einen TIE-Defender entschieden, Sandol für einen X-Wing, und die Gegner für einen A-Wing und einen B-Wing.
Nun saßen alle vier im Simulator und warteten auf die Startfreigabe. Das "Schlachtfeld" wurde zufällig von einem Droiden ausgesucht, damit keiner einen Vorteil haben konnte.
Als sich dann das Bild auf dem Simulatorschirm zeigte war es Kessel allerdings existierte der Mond noch.
"Alpha 2 bereit, ich sehe keinen der beiden auf dem Schirm", kam Sandols stimme aus dem Kom.
"1 bereit, sehe auch keinen, wahrscheinlich verstecken sie sich hinterm Mond. 2 ich bin dein Flügelmann."
Aus dem Kom kam ein bestätigendes Klicken und beide gaben Schub auf ihre Triebwerke, Sandol mit Höchstgeschwindigkeit, V'ran etwas darunter, da sein Jäger schneller war. Plötzlich tauchte der A-wing hinter der Mondoberfläche auf und begann mit dem Beschuss der beiden, aber noch bevor der Laserstrahl den A-Wing verließ hatte Sandol schon mit dem Beschuss begonnen. Die Schüsse des Gegnerischen Piloten gingen größtenteils fehl, der Rest traf auf die Schilde des Defenders konnte sie aber nicht durchdringen. Sandols Schüsse dagegen trafen fast alle und senkten die Schilde des A-Wings einige durchschlugen den Schild richteten aber keinen schweren Schaden an. Der Pilot drehte ab und gab volle Energie auf die Triebwerke, was ihn schnell außer Reichweite brachte.
"1 der ist zu schnell für mich, ich überlass ihn dir."
Bevor Sandol zu ende gesprochen hatte war V'ran bereits an ihm vorbeigeschossen und hatte die Laser und Ionenkanonen gekoppelt. Er hatte grade bei seiner Verfolgung den Mond umkreist, als ihm der B-wing wieder einfiel. Er nahm den A-Wing ins Zielfadenkreuz und drückte den Abzug durch, in diesem Moment trafen ihn blaue und rote Blitze von der Seite und er wusste wo der andere Pilot sich versteckt hatte. Der A-Wing explodierte und V'rans Jäger meldete mit einem Piepsen eine Torpedoerfassung.
"2 ich hab einn Problem."
Sandol gab keine Antwort "2? Wo bist du?", V'ran war schockiert nicht nur, dass er einen schweren Fehler mit der Nichtbeachtung des B-Wings gemacht hatte, war nun auch noch Sandol besiegt wurden. Das Piepsen schlug in einen permanenten Pfeifton um und meldete, dass der Torpedo abgeschossen worden war. V'ran begann mit Ausweichmanövern konnte den Torpedo aber nicht abschütteln.
Plötzlich hörte das Pfeifen auf und es erschien ein zweiter Punkt auf dem Radar.
"2 hier, haste dir Sorgen gemacht?", Sandol klang -eindeutig amüsiert, aber bevor er Zeit hatte darüber nachzudenken wie er es geschafft hatte vom Radar zu verschwinden meldete der Bordcomputer, dass der B-Wing vaporisiert worden war und die Kanzel öffnete sich.
Nachdem sie sich die Credits vom Barkeeper abgeholt hatten, hatte V'ran Sandol noch zu einem Ale überreden können und der Gewinn wurde gerecht geteilt.
"Danke, dass du den Torpedo abgeschossen hast."
"Kein Problem, dafür hast du den A-wing erledigt"
Beide saßen eine Weile da und tranken als V'ran wieder das Wort ergriff.
"Ich hab doch vorhin gesagt, dass ich deine Hilfe brauche, damit war nicht das Duell gemeint sondern ein Auftrag."
"Du weißt, dass ich keine Zeit habe, sowieso bin ich kein Kopfgeldjäger."
"Das mit der Zeit ist kein Problem, mein Auftrag läuft unbegrenzt, aber ich brauch einen zweiten Piloten. Bevor du nein sagst hör dir erst mal den Auftrag an. Einverstanden?"
"Okay, aber ich hab nur noch wenig Zeit, also beeil dich."
"Also, ich soll den Aufenthaltsortes eines Mannes namens O'dron E'klab herausfinden und…", Sandols Gesichtsausdruck hatte sich schlagartig verändert und war versteinert. "Kennst du den Mann?"
"Was? Ääh nein, mir ist nur grade aufgefallen, wie spät es ist und, dass ich noch zu spät komm, also wir sehen uns."
Damit stand er auf und verließ die Bar. V'ran hatte keine Ahnung was das sollte, trank aber noch sein Ale aus und begab sich dann zu seinem Schiff.
***
Nachdem Sandol sich umgezogen hatte sind sie zusammen in die Bar gegangen und hatten auf ihre beiden Kontrahenten gewartet. Unterwegs erzählte V'ran ihm, das er sich mit den beiden schon gestern Abend ein wenig auseinadergesetzt hatte. Er wurde von ihnen zu einem Teamduell aufgefordert. Als dann beide aufgetaucht waren und der Einsatz dem Barkeeper übergeben worden war, hatte sich jeder einen Jäger ausgesucht V'ran hatte sich natürlich für einen TIE-Defender entschieden, Sandol für einen X-Wing, und die Gegner für einen A-Wing und einen B-Wing.
Nun saßen alle vier im Simulator und warteten auf die Startfreigabe. Das "Schlachtfeld" wurde zufällig von einem Droiden ausgesucht, damit keiner einen Vorteil haben konnte.
Als sich dann das Bild auf dem Simulatorschirm zeigte war es Kessel allerdings existierte der Mond noch.
"Alpha Zwei bereit, ich sehe keinen der beiden auf dem Schirm", Sandol sprach durch das Kom.
"Eins bereit, sehe auch keinen, wahrscheinlich verstecken sie sich hinterm Mond. Zwei, ich bin dein Flügelmann."
Sandol gab das bestätigende Klicken durch und beide gaben Schub auf ihre Triebwerke, Sandol mit Höchstgeschwindigkeit, V'ran etwas darunter, da sein Jäger schneller war.
Plötzlich tauchte der A-wing hinter der Mondoberfläche auf und begann mit dem Beschuss der beiden, aber noch bevor der Laserstrahl den A-Wing verließ hatte Sandol schon mit dem Beschuss begonnen. Die Schüsse des gegnerischen Piloten gingen größtenteils fehl, der Rest traf auf die Schilde des Defenders konnte sie aber nicht durchdringen. Sandols Schüsse dagegen trafen fast alle und senkten die Schilde des A-Wings. Einige durchschlugen sogar den Schild, richteten aber keinen schweren Schaden an. Der Pilot drehte ab und gab volle Energie auf die Triebwerke, was ihn schnell außer Reichweite brachte.
"Eins der ist zu schnell für mich, ich überlasse ihn dir." Bevor Sandol zu Ende gesprochen hatte war V'ran bereits an ihm vorbeigeschossen und hatte die Laser- und Ionenkanonen gekoppelt. V'ran schien sich vollständig auf den B-Wing zu konzentrieren, er nahm den A-Wing ins Zielfadenkreuz und drückte den Abzug durch. Der A-Wing explodierte.
Inzwischen hielt Sandol Ausschau nach dem anderen Piloten. Er war etwas unterhalb von V'ran's Kurs gefolgt, konnte aber mit seiner Geschwindigkeit nicht mithalten. Da der B-Wing bis jetzt nicht aufgetaucht war, weder auf dem Radar, noch im Sichtfeld, musste er noch hinter dem Mond versteckt bleiben. Und genau dahin raste der A-Wing mit V'ran an seinem Heck. Sandol nahm die Schildenergie zurück und leitete sie auf die Triebwerke um. Er raste etwas unterhalb auf den Mond zu, und hoffte den zweiten Piloten zu finden, bevor ihm V'ran ins Schussfeld flog. Er war gerade unterhalb des Mondzenites durch geflogen, als V'rans Stimme aus dem Kom drang: "Zwei, ich hab ein Problem."
Im nächsten Moment entdeckte er auf backbord den wartenden B-Wing. Sandol drosselte seine Maschine fast auf Null, zog Energie in die Schilde und legte mit seiner Torpedo-Zielvorrichtung auf den B-Wing an. Daraufhin nahm der B-Wing Fahrt auf und schlug Kurs auf V'ran nach oben nahm. "Zwei, wo bist du?" V'ran schien Panik zu bekommen. Sandol gab wieder vollen Schub und schoss im nächsten Moment, als sein Zielkreuz rot wurde, zwei Torpedos ab.
Im gleichen Moment schoss ein Protonentorpedo aus dem B-Wing. Er leitete jetzt die komplette Schildenergie in die Triebwerke um, um auch noch das letzte aus seiner Maschine raus zuholen. Das wird knapp werden. Der Torpedo konnte nur durch einen genauen Treffer erwischt werden, die Entfernung war aber enorm groß. V'ran begann mit Ausweichmanövern konnte den Torpedo aber nicht abschütteln. Sandol schaltete auf Einzelfeuer um, konzentrierte sich auf den Torpedo, und hoffte, das der Schuss sitzen würde. Er drückte den Abzug wieder und wieder kurz durch. Dabei variierte er um Zentimeter die Ausrichtung seines Schiffes. Und gleich einer der ersten Schüsse traf.
"Zwei hier, haste dir Sorgen gemacht?", Sandol war ganz eindeutig erleichtert, das er getroffen hatte. Etwas Glück war wohl dabei auch im Spiel. Die Kanzelhauben öffneten sich, und V'ran und Sandol beglückwünschten sich. Die beiden Gegner zogen missmutig davon.
Nachdem sie sich die Credits vom Barkeeper abgeholt hatten, hatte V'ran Sandol noch zu einem Ale überreden können und der Gewinn wurde gerecht geteilt.
"Danke, dass du den Torpedo abgeschossen hast."
"Kein Problem, dafür hast du den A-wing erledigt."
"Ich hab doch vorhin gesagt, dass ich deine Hilfe brauche, damit war nicht das Duell gemeint sondern ein Auftrag."
"Du weißt, dass ich keine Zeit habe, sowieso bin ich kein Kopfgeldjäger."
"Das mit der Zeit ist kein Problem, mein Auftrag läuft unbegrenzt, aber ich brauch einen zweiten Piloten. Bevor du nein sagst hör dir erst mal den Auftrag an. Einverstanden?"
"Okay, aber ich hab nur noch wenig Zeit, also beeil dich."
"Also, ich soll den Aufenthaltsortes eines Mannes namens O'dron E'klab herausfinden und…", Sandols Gesichtsausdruck hatte sich schlagartig verändert und war wie versteinert. O'dron E'klab war der Dunkle Jedi, den sie für Cracken finden sollten. Wie kam ein "Freibeuter" zu so einem Auftrag? Viel wichtiger aber war, das damit noch eine andere Partei
Interesse an E'klab hatte. Demzufolge war er also nicht nur ein Problem für die Neue Republik. Sandol musste das seinen Leuten mitteilen.
"Kennst du den Mann?" V'ran sah in fragend an.
"Was? Äh nein, mir ist nur grade aufgefallen, wie spät es ist und, dass ich wirklich los muss. Ich weiß nicht, ob ich dir da im Moment helfen kann. Also wir sehen uns." Damit stand er auf und verließ die Bar.
Sandol beeilte sich, um zu C'ar'dras Unterkunft zu kommen. Er klopfte an, und C'ar'dra öffnete ihm. Sandol lies sich eine kurze Zusammenfassung der Besprechung geben, dann erzählte er, was er von V'ran in der Bar gehört hatte. "Alles was wir also im Moment dazu wissen, ist das es eine weitere unbekannte Partei gibt, die V'ran und vermutlich auch noch andere Kopfgeldjäger angeheuert hat. Vielleicht können wir ihn auf unsere Seite ziehen, vertrauenswürdig ist er, denke ich. Außerdem können wir über ihn raus finden, wer die andere Partei ist, und was sie bzw. er alles wissen."
Sandol endete und wartet nun auf die Reaktion der Anwesenden.
***
Talan sah zu, wie Dillion frustriert die Karten hinwarf und konnte es ihm nicht verdenken.
Er war am überlegen, ob er es ihm nach tun sollte, als es dankbarerweise an die Tür klopfte.
"Das wird wohl unser Freund Sandol sein" bemerkte Talan.
C'ar'dra nickte und ging zur Tür, um ihn hereinzulassen. Während sie Sandol die bisherigen Erkenntnisse schilderten, sammelte er unauffällig die Karten ein und lies' sie in seinem Mantel verschwinden.
Dillion der ihn dabei beobachtete entgegnete er ein Grinsen und ein Schulterzucken und wandte dann seine Aufmerksamkei wieder Sandol zu, der von einer Begegnung mit einem Kopfgeldjäger erzählte.
"Alles was wir also im Moment dazu wissen, ist das es eine weitere unbekannte Partei gibt, die V'ran und vermutlich auch noch andere Kopfgeldjäger angeheuert hat. Vielleicht können wir ihn auf unsere Seite ziehen, vertrauenswürdig ist er, denke ich. Außerdem können wir über ihn raus finden, wer die andere Partei ist, und was sie bzw. er alles wissen."
"Wenn ich das richtig verstehe, haben sie mit im zusammen einen Simulatoreinsatz geflogen. Daraus schliesse ich, dass es sich bei V'ran um einen geübten Jägerpiloten handelt und davon könnten wir durchaus noch einen brauchen, um gegen die Tie's eine bessere Chance zu haben. Ausserdem denke ich, dass es unseren Auftrag nur erschweren würde, wenn wir auch noch
Konkurrenz hätten. Es gefällt mir zwar nicht wirklich einen Außenseiter hinzu zu ziehen, aber wenn sie wirklich sicher sind, dass er vertrauenswürdig ist, wäre es vielleicht wirklich das Beste ihn einzuweihen." sagte Talan und wartete auf C'ar'dra's und Dillions Meinung.
***
C'ar'dra dachte einen Augenblick nach. Der Mann, der vor Sandols Tür gesessen hatte, hatte auf ihn nicht gerade den Eindruck eines abgebrühten Kopfgeldjägers gemacht. Andererseits sah der die Notwendigkeit ein, herauszufinden, wer noch hinter O'dron E'klab her war. Daher nickte er.
"Ich denke, es macht Sinn, ihn anzuwerrrben. Aberrr wirrr sollten ihn gut im Auge behalten. Ich denke, wirrr sollten möglichst getrrrennt voneinanderrr arrrbeiten."
Er stand auf und ging zur Tür.
"Ich schlage vorrr, Sandol nimmt mit diesem Mann Kontakt auf. Ich muß noch drrringend etwas errrledigen."
C'ar'dra verließ die Suite und suchte eine Lufttaxi, daß ihn zu einem der großen Einkaufpassagen im Palastviertel brachte. Er brauchte eine Weile, bis einen Laden fand, der hatte, was er suchte.
Der Umweltanzug saß perfekt. Die eingebaute Temperaturregulierung arbeite zuverlässig in einem Bereich von minus dreißig bis hundert Grad plus, und die Filteranlagen würde es ihm erlauben, sich frei auf der Oberfläche von Serlon II zu bewegen. Ein Comlink war direkt in den Helm eingebaut, und ein ausgeklügeltes System, sorgte für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt. C'ar'dra nahm gleich die verbesserte Version, die mit leichten Panzerplatten verstärkt war. Sein Lichtschwert harkte er an den Gürtel und verbarg es unter einem schwarzen Poncho, den er sich überwarf. Zufrieden mit dem Ergebnis, machte er sich auf den Rückweg zum Palast. Inzwischen war es später Nachmittag, und er hoffte, das Sandol seinen Bekannten davon überzeugt hatte, mit ihnen zusammenzuarbeiten.
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Nachdem also beschlossen war, das V'ran Polk mit in die Gruppe aufgenommen werden sollte, kontaktierte er ihn über den Raumschiffhafen. Er kannte ja V'rans Schiff durch seine Flucht, und gab die Beschreibung an einen der Diensthabenden des Hafens weiter. Dieser durchsuchte dann seine Logbücher, und fand die Kontaktdaten des Eigners, und gab sie Sandol, nachdem er seinen Auftrag von höchster Stelle nachwies, weiter.
Sandol benutzte daraufhin ein Kommunikationsterminal, und hinterlies V'ran eine Nachricht mit einer Wegbeschreibung zu C'ar'dras Appartement. Dort würden sie noch einmal genauer mit ihm reden können, und alles weitere Planen.
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Als C'ar'dra in seinem neuen Anzug zu seiner Suite zurückkehrte, war der Mann namens V'ran Polk bereits eingetroffen, und Sandol erklärte ihm gerade, worum es ging.
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V'ran war grade von einem weiteren Simulatorduell zurückgekehrt und fand auf seinem Computer eine Mitteilung von Sandol, dass er ihn treffen wollte um über seinen Auftrag zu reden mit einer Wegbeschreibung. Er hatte sich noch kurz in den Erfrischer begeben und war daraufhin sofort aufgebrochen.
Nun stand er vor dem Apartement und läutete, Sandol machte ihm auf und stellte ihm die Anwesenden vor Dillion Riece, ein Schmuggler und Talan Horl, ein Glücksspieler. V'ran begrüßte beide und gab ihnen die Hand Talan schien nicht sonderlich erfreut zu sein, dass er da war, allerdings war V'ran dies recht egal.
"Das vierte Mitglied unsrer Gruppe kennst du bereits, der Jedi, dich entwaffnet hat. Wir suchen den gleichen Mann wie du, O'dron E'klab", fing Sandol an, als die Tür aufging und eine in einen Umweltanzug und einem schwarzen Poncho gekleidete Person den Raum betrat. Er erkannte den Jedi, begrüßte ihn und Sandol setzte seinen Bericht fort. Das meiste wusste 'ran, bis auf den Aufenthaltsort und einigen Informationen über das Serlon System, als V'ran erklärte, dass ihr Ziel wahrscheinlich ein dunkler Jedi war unterbrach V'ran ihn. "Und wie sollen wir ihn hierher zurückschaffen? Ein dunkler Jedi lässt sich nicht einfach so in eine Zelle sperren."
"Wenn errr wirrrklich ein Anhängerrr derrr dunklen Seite ist werrrde ich ihn verrrnichten", antwortete C'ar'dra, der seinen Umweltanzug ausgezogen hatte, mit einem raubtierhaften Funkeln in seinen Augen.
Sandol setzte daraufhin seine Besprechung fort und kam ohne weitere Unterbrechungen zum Ende.
"Wenn ich euch helfen sollte, was sehr wahrscheinlich ist, müsste ich wissen, was für Schiffe uns zur Verfügung stehen und wer alles ein Lambda Shuttle steuern kann, falls wir meinen Defender brauchen sollten."
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"Nun, im Prinzip kann ich schon ein Shuttel steuern, auch wenn ich keine Erfahrungen darin hab. Aber als Pilot sollte es im Grunde kein Problem sein." sagte Sandol. "V'ran, Sie werden ab sofort direkt für die Neue Republik arbeiten. Es ist unsere oberste Aufgabe, E'klab das Handwerk zu legen, und ihn nicht Ihren Auftraggebern auszuliefern. Wer immer diese sein mögen." Sandol erwartete damit V'rans Zustimmung.
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"Ich hatte nie vor ihn auszuliefern, ich sollte lediglich seinen Aufenthaltsort herausfinden und Meldung machen, wenn er woanders hingeht, theoretisch also auch wenn er den Imperator besucht - falls unser Jedi ihn wirklich erledigen sollte. Auf dem Weg nach draußen sollte aber jemand anders das Shutle fliegen, falls wir einen weiteren Jäger klauen können, der Hypersprungtauglich ist."
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"Nun, ich kann zwar ein Shuttle fliegen, allerdings kann ich schlecht ihr Schiff und meine Ocean gleichzeitig steuern. Und dass ich mich während unseres Abgangs an Bord eines fremden Schiffes befinde, während jemand anderes die Ocean fliegt kommt nicht in Frage!" stellte Talan mit Nachdruck fest.
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"Gut, ich möchte noch einmal zusammenfassen und ein paar Vorschläge einbinden. Am besten kommen wir in zwei Gruppen ins System. Ich würde vorschlagen, dass V'ran und ich in seinem Shuttle ins System einreisen. Talan, Dillion und C'ar'dra kommen mit der Ocean. Wir versuchen ein paar Stunden abstand zu halten, und gehen in einer Nachbarstadt zu euch runter.
Die ersten Tage werden wir uns vermutlich in Geduld üben müssen. Wir werden uns etwas einleben, und Augen und Ohren auf den Strassen, in den Läden und den Bars offen halten. Zum einen nach den kriminellen Aktivitäten, sowie natürlich nach den Aktivitäten der Imperialen. Das wir gleich etwas von O'dron E'klab hören werden, halte ich für nwahrscheinlich. Ein Wesen mit seinen Fähigkeiten wird sich zwar vermutlich nicht irgendwo still verstecken und geduldig ausharren, aber schon die nötige Vorsicht walten lassen. Ich könnte mir sogar vorstellen, das er in engen Kontakt mit dem Hutt, oder den Imps steht, und sogar einige Fäden in der Hand hält.
Unsere nächste Aufgabe wird sein, die Verteidigungsanlagen auszukundschaften, und eine Möglichkeit zur Sabotage zu suchen. Eventuell könnte ich eines der Schiffe stehlen, dann hätten wir bei der Flucht die Ocean, das Shuttle und einen Tie zur Verteidigung. Das hört sich aber im Moment ungünstig an, weil V'ran ja schon seinen Defender hat. Zu dritt wird es aber immer noch sehr schwer, da raus zu kommen. Da muss uns wahrscheinlich vor Ort etwas einfallen.
Gut, und vorrangig sollten wir uns noch unabhängig voneinander gefälschte Frachtdaten besorgen, und eine Pseudo-Geschichte ausdenken, damit wir an den Kontrollen vorbei kommen. Gerade V'rans Shuttle sollte nicht unbedingt gefilzt werden. Wenn man darin ein Defender findet, sieht das vielleicht nicht allzu gut aus."
Sandol endete mit seinen Ausführungen und Überlegungen, und wartet nun auf Reaktionen.
***
Dillion schien grade aus einem Zustand geistiger Umnachtung zu erwachen:
"Äh.-.. Sorry leuts... ich war grade woanders.. mm Piloten für nen Lambda-Shuttle fliegen??? Klar doch, die Teile kenne ich wie meine Westentasche!!
Also, wann kanns losgehen???"
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C'ar'dra räusperte sich mit einem kratzenden Geräusch.
"Um den Plan nocheinmal zusammenzufassen, wirrr teilen uns also in zwei Grrruppen und landen getrrrent in zwei Städten. Dann machen wirrr uns auf die Suche nach O'dron E'klab. Zunächst arrrbeiten wirrr getrrrent und nehmen möglichst keinen Kontakt auf. Und wenn nurrr überrr eine gesicherrrte Comleitung. Sandol fliegt mit V'rrran in dem Shuttle und ich nehme Talan's Schiff zusammen mit Dillion. Habe ich noch etwas verrrgessen?"
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"Gut, dann denke ich, ist alles klar." Das Nicken der Anwesenden bestätigte seinen Satz. Sandol machte sich daran, noch ein paar Sachen zusammenzusuchen, und er bestellte über eine gesicherte Leitung, und unter Angabe seiner Geheim-ID noch ein paar spezielle Ersatzteile und Geräte für die Mission. Alles, was ein Geheimdienstagent halt so brauchen würde, sowie eine Spezialvorrichtung für die Fernsteuerung des Lambdashuttles. Diese konnte er unterwegs mit V'ran einbauen.
Anschließend machte er sich mit V'ran auf zum Raumhafen, sie verluden die Ausrüstung und starteten anschließend das Schiff.
***
"Nun dann gehe ich schonmal vor und mache alles für den Start bereit. Wenn sie ihre Sachen alle zusammengesucht haben kommen sie zur Startrampe 6. Mein Schiff ist die "Emerald Ocean". Wir sehen uns dort! Und ihnen wünsche ich auch eine reibungslose Einreise!" sagte Talan an Sandol und V'ran gewandt, warf jedem der Anwesenden noch ein verabschiedendes Nicken zu und machte sich auf den Weg zu seinem Schiff.
Als er bei der Ocean ankam überprüfte er kurz die Laderampe, um sich zu vergewissern, dass nicht doch ein Inspektionsteam an Bord war, konnte aber keine Anzeichen erkennen, dass jemand das Schiff während seiner Abwesenheit betreten hatte.
Im Cockpit angekommen fuhr er die Reaktoren auf Bereitschaft hoch und informierte über Funk die Flugaufsicht über den bald anstehenden Start, was die Wartezeit auf die Starterlaubnis beim Start etwas mindern würde. Dann verlies er das Cockpit und machte sich daran die zwei Crewquartiere, die er bisher eher als Abstellkammern missbraucht hatte aufzuräumen.
Er hatte gerade die letzte der Kisten aus den Zimmern im Frachtraum verstaut
als er ein Signal hörte, das ihn darauf aufmerksam machte, dass jemand an der Rampe um Eintritt bat.
Nachdem er sich durch einen Blick auf den Monitor vergewissert hatte, dass es sich um C'ar'dra und Dillion handelte lies er die Rampe herunter und trat hinaus.
"Kommen sie herein. Es ist vielleicht nicht der Rasende Falke, aber schliesslich bin ich auch nicht Han Solo!" sagte er mit einem Grinsen.
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